Edition Zukunft

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Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Wie wir uns unsere Klimasünden schönreden

Wie wir uns unsere Klimasünden schönreden

Obwohl wir um den Zustand der Welt bestens Bescheid wissen: Vieles von dem, was wir tun, ist trotzdem alles andere als umweltfreundlich. Auch wenn wir kein Fleisch essen, Plastik reduzieren und die meisten Strecken mit dem Rad zurücklegen – die Mango aus Südamerika, die Internetbestellung plus Rücksendung und der Städtetrip nach Lissabon machen die Bilanz ziemlich kaputt. Wieso fällt es uns eigentlich so schwer, das abzustellen?

Antworten auf diese Fragen liefert im Podcast Edition Zukunft Klimafragen Thomas Brudermann. Er ist Umweltpsychologe und Nachhaltigkeitsforscher an der Uni Graz. Sein Buch Die Kunst der Ausrede. Warum wir uns lieber selbst täuschen, statt klimafreundlich zu leben ist 2022 im Oekom-Verlag erschienen. Darin setzt sich Brudermann auf humorvolle Art und Weise mit den psychologischen Mechanismen auseinander, die uns im Weg stehen.

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Moped versus Lastenrad: Müssen wir Stadt-Land-Konflikte überwinden?

Menschen, die am Land leben, unterscheiden sich oft stark in ihren politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ansichten von Städterinnen und Städtern. Das machen Nationalratswahlen immer wieder deutlich. Umfragen und nicht zuletzt Wahlergebnisse zeigen häufig, wie uneins sich Wählerinnen und Wähler in ruralen und urbanen Gebieten sind.

Doch warum besteht dieser Konkurrenzkampf überhaupt? Welche politischen und klimarelevanten Auswirkungen bringt er mit sich? Sollte die Abgrenzung zwischen Stadt und Land zukünftig überwunden werden? Darüber sprechen wir im Podcast Edition Zukunft mit dem Politologen Lukas Haffert. Er lehrt an der Universität Zürich politische Ökonomie und ist Autor des Buches "Stadt, Land, Frust. Eine politische Vermessung."

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Entschleunigt, reduziert, bewusst: Wie wir klimafreundlicher reisen

Bis zu elf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen entfallen laut World Travel and Tourism Council (WTTC) auf den Tourismus. Langstreckenflüge sind dabei besonders klimaschädlich. In den vergangenen Jahren ist eine Reise an entlegene Orte erschwinglich geworden und daher auch immer häufiger Teil der Urlaubsplanung.

Inwiefern der viel kritisierte Übertourismus den Planeten belastet und vor allem, wie wir in Zukunft klimafreundlicher und bewusster reisen könnten, darüber sprechen wir im Podcast Edition Zukunft Klimafragen mit Maria Kapeller. Die Reisejournalistin und Autorin widmet sich diesen Themen in ihrem Buch "Lovely Planet".

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Was Ortskerne bieten müssen, um nicht auszusterben

Das Aussterben des Ortskerns wird in vielen österreichischen Gemeinden befürchtet und beklagt. Den Grund orten viele in nicht durchdachter Raumplanung. Alexander Erler ist seit kurzem Gemeinderat in der Tiroler Gemeinde Wattens; er setzt sich aber schon seit Jahren für kreative Initiativen und Projekte zur Belebung und Verschönerung des Ortskerns ein.

Im Rahmen des Projekts DER STANDARD VOR|ORT will die Redaktion des STANDARD dem dringenden Wunsch der Leserinnen und Leser nach noch mehr regionaler Berichterstattung nachkommen und startet daher ein Experiment. Dafür verlegen Redakteurinnen und Redakteure ihren Arbeitsplatz vorübergehend in spannende Regionen Österreichs.

Julia Beirer war zwei Wochen in Wattens und hat dort mit Alexander Erler über einige seiner Ideen gesprochen. Außerdem versuchen wir im Podcast Edition Zukunft die Frage zu beantworten, was Ortskerne in Zukunft leisten müssen, um schöner, gemütlicher und besser besucht zu sein.

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Wie Marktgärten in kleinen Gemeinden den Gemüseanbau verändern

Landwirtinnen und Landwirte sehen sich immer wieder der Kritik ausgesetzt, den Boden aufgrund von zu wenig Fruchtfolge und zu viel Pflugarbeit auszulaugen. Dementgegen entwickeln sich immer mehr sogenannte Marktgärten.

Marktgärtnerinnen und Marktgärtner sehen die Zukunft des Gemüseanbaus ökologisch, im Kreislauf der Natur und mit kurzen Transportwegen. Wie derartige Gärten Gemeinden zum Teil versorgen können, darüber haben wir im Podcast Edition Zukunft Klimafragen mit Hannes Rendl gesprochen. Er ist selbst Marktgärtner in der Tiroler Gemeinde Kolsass und versorgt ganzjährig bis zu 50 Haushalte mit frischem Gemüse.

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Dall-E, Midjourney und Stable Diffusion: Was KI-Bildgeneratoren für die Kunst bedeuten

Die Künstliche Intelligenz (KI) hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht – und auch vor der Kunst macht sie keinen Halt. Moderne KI-Bildgeneratoren wie Dall-E, Midjourney und Stable Diffusion erzeugen verblüffende Kunstwerke, gewinnen Preise und landen in Galerien und Ausstellungen.

Während viele Kunstschaffenden die Generatoren als neues Werkzeug sehen, fürchten andere um ihren Job. Zudem werfen die Programme viele Fragen auf, etwa in puncto Urheberrecht. Wie verändert KI die Kunst und wie geht die Branche damit um? Über diese und viele andere Fragen spricht Medien- und Kulturwissenschafter Paul Feigelfeld im Podcast-Gespräch.

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Was die Konferenz für die Artenvielfalt bringen mus

Die Weltklimakonferenz in Sharm El-Sheikh ist zu Ende, über die kommenden zwei Wochen finden gleich die nächsten große Verhandlungen statt, bei denen es darum geht, die Welt, wie wir sie kennen, zu erhalten: Die COP15, also das 15. Treffen der Staaten zum Erhalt der Artenvielfalt, in Montreal.

Die Erwartungen an die Konferenz sind sehr viel höher als die im Vorfeld der Klimakonferenz. Es soll eine Art Vertrag für den Artenschutz ausgehandelt werden.

Das ist längst ausständig: Das letzte Mal, dass Staaten sich auf gemeinsame Schritte zum Artenschutz einigten, war 2010 auf der Biodiversitäts-COP in Japan. Dort beschlossen die Staaten, dass bis 2020 17 Prozent der Erdoberfläche unter Schutz gestellt werden sollen und der Verlust von Lebensräumen halbiert wird - daran sind die Länder krachend gescheitert. Die Welt ist heute mitten im sechsten Massensterben.

In Montreal sollen Wege gefunden werden, gegenzulenken. Im Studio zu Gast sind Gabriele Obermayr vom Ministerium für Umwelt und Klimaschutz und Helmut Gaugitsch von Umweltbundesamt. Beide werden in Montreal für die EU mitverhandeln.

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Zwischen Krise und Populismus: Die Zukunft der Demokratie

Die Demokratie ist in einer Krise, der Populismus boomt. Viele sind skeptisch gegenüber demokratischen Institutionen, dem Rechtsstaat und auch Liberalismus. Warum das so ist, darüber schreibt Politologe Herfried Münkler in seinem neuen Buch "Die Zukunft der Demokratie". Eric Frey hat mit ihm auch der Buchmesse Wien darüber gesprochen.

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Verhandlungsendspurt: Was bringt die Klimakonferenz?

Am Freitag soll der Klimagipfel im ägyptischen Scharm El-Scheich planmäßig zu Ende sein. Schon jetzt ist ziemlich klar, dass die knapp 200 Staaten keine großen Sprünge in der Klimapolitik machen werden. Wir sprechen darüber, warum die Klimakonferenzen trotzdem wichtig sind, warum neue Gas-Deals auf der Veranstaltung verkündet werden und wie der Gipfel die kritische Menschenrechtssituation in Ägypten ins Rampenlicht rückt.

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Zeitenwende für die Diplomatie? Was feministische Außenpolitik erreichen will

Schweden war 2014 eines der ersten Länder, die den Begriff "feministische Außenpolitik" einführten. Die Außenministerin Margot Wallström brachte das Konzept damals in die Politik. Auch wenn die neue rechtsgerichtete Regierung Schwedens das Konzept im Oktober gekippt hat, sprechen sich mittlerweile einige Länder für eine feministische Außenpolitik aus, darunter Deutschland, Kanada, Frankreich, Spanien oder Chile.

Feministische Außenpolitik hat viele Facetten. Unter anderem zielt sie darauf ab, Menschenrechte für Frauen und Mädchen auf globaler Ebene zu stärken. Zudem will sie Frauen verstärkt an Konfliktlösungen und Friedensprozessen beteiligen und ihnen eine Teilnahme an wirtschaftlicher, sozialer und ökonomischer Entwicklung ermöglichen.

Auf anderen Ebenen setzt sie sich gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt ein. Staatsgeld soll nicht ins Militär fließen, sondern Frauen oder politischen Minderheiten zugutekommen. Die feministische Außenpolitik konzentriert sich daher nicht nur auf Frauen, sondern auch auf Menschen aus der LGBTQI-Community und dem globalen Süden.

Paradigmenwechsel gefordert

Bisher ist Außenpolitik noch patriarchal geprägt, sagt Kristina Lunz im Podcast-Gespräch. Sie ist Unternehmerin, Autorin und Aktivistin und gründete im Jahr 2018 das Centre for Feminist Foreign Policy in Berlin. Statt menschlicher Sicherheit und Menschenrechte priorisiere die aktuelle Außenpolitik die Militarisierung und nationalstaatliche Sicherheit.

"Feministische Außenpolitik möchte einen Paradigmenwechsel. Wir müssen endlich aufhören, jedes Jahr Milliarden in gewaltvolle Strukturen zu stecken. Wir müssen endlich anfangen, Geld dafür auszugeben, dass unsere Lebensgrundlage erhalten bleibt. Dass Menschenrechte erhalten bleiben, dass Armut bekämpft wird. All das, was Menschen in Sicherheit hält", sagt Lunz.

Im Podcast spricht sie darüber, was mit feministischer Außenpolitik überhaupt gemeint ist, wie die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) das Konzept umsetzt und warum gesellschaftliche Veränderung immer zu Reibungsmomenten führt. Außerdem antwortet sie auf die Kritik, die dem Konzept entgegengebracht wird.

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