Edition Zukunft

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Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Was beim Klimagipfel in Dubai auf dem Spiel steht

Was beim Klimagipfel in Dubai auf dem Spiel steht

Der Weltklimagipfel in Dubai hat am Donnerstag vielversprechend gestartet: Gleich am ersten Tag ist den Verhandlungsteams die Einigung auf den Loss and Damage Fonds gelungen. Auch haben Deutschland sowie das Gastgeberland, die Vereinigten Arabischen Emirate, zusammen bereits 200 Millionen US-Dollar zugesagt.

Neben der Finanzierung für Klimaschäden stehen in den kommenden zwei Wochen unter anderem auch ein Ausstieg aus fossilen Energieträgern, eine globale Bestandaufnahme und eine Verdreifachung der erneuerbaren Energien auf der Agenda. Im Podcast spricht Helmut Hojesky, der bisher Österreich auf allen Klimakonferenzen vertreten hat über die Hintergründe, Hoffnungen und Herausforderungen des Klimagipfels - und ob ob Konferenz in Dubai mit einem Öl-Manager als Präsident überhaupt ernst zu nehmen ist.

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Klima retten, aber wie?

Beim Wort Klimawandel denkt längst niemand mehr an Eisbären, die traurig auf ihren Eisschollen sitzen. Wir sind inzwischen alle davon betroffen. Wenn wir im Sommer nachts wach liegen, weil die Hitze den Schlaf unmöglich macht, der Regen ausbleibt, wenn wir ihn brauchen würden, aber dann zu anderen Zeiten Häuser überschwemmt und Autos wegspült. Wenn im Winter nur noch ein kleiner Schneeteppich auf einer ansonsten grünen Wiese liegt. In anderen Ländern und auf Kontinenten zeichnen sich die Folgen der Klimakrise schon länger ab und wirken sich viel gravierender aus.

Kommen wir da noch raus – und wenn ja, wie? Und welche Verantwortung haben wir gegenüber ärmeren, noch stärker betroffenen Ländern? Über diese Fragen wurde kürzlich auf der Buch Wien diskutiert, die bearbeitete Aufnahme hören Sie in dieser Podcastfolge. Zu Gast: Helga Kromp-Kolb, die wohl bekannteste Klimaforscherin Österreichs, der politische Theoretiker Johannes Siegmund und Jürgen-Thomas Ernst, der als Förster und Waldpädagoge durch die heimischen Wälder führt.

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Pipelines, Kühe, Deponien: Wie lösen wir das Methan-Problem?

Methan ist nach CO2 das wichtigste Treibhausgas und ist inzwischen für rund ein Viertel der Erderhitzung verantwortlich. Dabei wäre es vergleichsweise einfach und wirkungsvoll, die Methanemissionen zu senken: Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte man 75 Prozent der Methan-Emissionen ohne großen Aufwand und ohne teure Investitionen einsparen. Das wäre in etwa so viel Erdgas, wie Russland vor dem Angriff auf die Ukraine in die EU geliefert hat.

Eine neue Verordnung, auf die sich die EU-Staaten diese Woche geeinigt haben, soll den Methan-Ausstoß weltweit nun drastisch reduzieren. Sie setzt beim Energiesektor an, denn bei der Förderung und beim Transport von Kohle, Öl und Gas könnten die Emissionen vergleichsweise einfach gesenkt werden.

Wir sprechen im Podcast über die unterschätzte Nummer zwei unter den Treibhausgasen – und was die neuen Regeln für das Weltklima bringen sollen. Die Fragen beantworten Alicia Prager aus der Wirtschafts- und David Rennert aus der Wissenschaftredaktion des STANDARD.

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Künstliche Minigehirne könnten Ursachen für Alzheimer finden

Sie kann Äpfel pflücken, Bilder und Texte generieren und sogar Erkrankungen wie etwa eine Blutvergiftung erkennen und damit sogar Leben retten. Seit Anfang des Jahres haben sich die Meldungen zu künstlicher Intelligenz überschlagen. Auch Thomas Hartung nutzt KI in seiner Forschung. An der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore entwickelt er sogenannte Gehirn-Organoide, das sind sozusagen Gehirne im Miniaturformat, die im Labor aus menschlichen Zellgruppen gezüchtet und mittels KI trainiert werden. Geht es nach Hartung, könnten sie die Gehirnforschung reformieren und dabei helfen, Ursachen für Krankheiten wie Alzheimer und Autismus herauszufinden. Über den Stand der Forschung und künftige Einsatzgebiete sprechen wir in dieser Podcastfolge mit Thomas Hartung.

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Doch kein Verbot für Gasheizungen – was jetzt?

Es hätte fast zu einer großen Erfolgstory für die Klimapolitik der türkis-grünen Regierung werden können: Das Erneuerbaren-Wärme-Gesetz, auch EWG genannt. Eigentlich war das Paket schon mehr oder wenige unter Dach und Fach - doch nach einem langen Hin- und Her und unzähligen Verhandlungsrunden wurde das Gesetz im Oktober ein für alle Mal begraben. Stattdessen soll jetzt das Erneuerbaren-Wärme-Paket dem Umstieg auf ökologisches Heizen gelingen. In dieser Podcast-Folge erklären wir, was statt dem Verbot nun alles geplant ist – und ob sich die Wärmewende so ausgehen kann.

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Was ist wirklich dran an populären Argumenten von Windkraftgegnern?

Österreich will seine Klimaziele unter anderem mithilfe von erneuerbaren Energien erreichen. Zu diesen zählen zum Beispiel die Wasserkraft, das Sonnenlicht (Photovoltaik) und die Windenergie.

Im Internet kursieren allerdings gerade über die Windenergie viele Halb- und Unwahrheiten. Dabei hat sie – gerade im Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel – einige Vorteile. Wind weht auch in Österreich (mehr oder weniger) immer. Der Strom aus der Windkraft ist sehr emissionsarm. Windkraftanlagen werden außerdem immer stärker und effektiver.

DER STANDARD nimmt ein paar häufig gehörte Argumente gegen Windkraftanlagen und populäre Windmythen im Gespräch mit Rupert Wychera unter die Lupe. Wychera ist Berater von Unternehmen, die Anlagen für erneuerbare Energie – etwa Windparks – bauen und betreiben, sowie Dozent an der FH Technikum Wien.

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"Fleisch sollte uns wieder mehr wert sein"

Wie geht es eigentlich Kühen, Schweinen, Ziegen und Hühnern in Österreich? Sie zählen zu den Nutztieren und sind meistens dann Thema, wenn es nicht gut läuft. Also eben dann, wenn Tierschutzorganisationen aufdecken, dass Betriebe sich nicht an die Regeln halten; die Tiere etwa zu wenig Platz und Auslauf haben, der Stall nicht ordentlich gereinigt wird oder der Vorwurf von Tierquälerei im Raum steht.

Was es braucht, damit es Kühen, Schafen und Co gut und in Zukunft besser geht, damit befasst sich Sara Hintze. Sie ist Tierwohlforscherin an der Universität für Bodenkultur in Wien. Wir sprechen heute mit ihr über die Nutztierhaltung der Zukunft.

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Eine Welt jenseits der zwei Geschlechter – ist das möglich?

Eine Gesellschaft, in der Menschen nicht zwangsläufig Männer oder Frauen sein müssen ist möglich, sagt Lydia Meyer. Meyer ist Autor*in und Journalist*in und hat das Buch Die Zukunft ist nicht binär geschrieben, das kürzlich im Rowohlt Verlag erschienen ist. Es geht Meyer nicht darum, dass künftig alle nicht-binär sind, sondern darum aufzuzeigen, dass Geschlecht ein Spektrum ist. Immer mehr Menschen würden sich bereits mit der eigenen Geschlechtsidentität auseinandersetzen. Und wollen – oder können – sich mitunter nicht nur einem bestimmten Geschlecht zuordnen. Zudem würden starre Rollen immer öfter hinterfragt und aufgebrochen. "Das Bewusstsein, dass sie sozial konstruiert sind, steigt."
In dieser Podcastfolge von Edition Zukunft spricht sie darüber, wie eine Welt aussehen könnte, in der die Zweigeschlechterordnung passé ist. Was müsste sich ändern? Braucht es eine neue Sprache? Andere Gesetze? Wie würden wir anderen begegnen?

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Philosophin: "Unsere Gesellschaft ist auf Gier ausgerichtet"

Das größte Umweltproblem sei unsere Gier, sagt die promovierte Philosophin und Achtsamkeitstrainerin Ursula Baatz. Ständig zu erleben, zu genießen, zu konsumieren, sei gewissermaßen zum gesellschaftlichen Zwang geworden. Das sei aber nicht nur für uns selbst schlecht, sondern natürlich auch für das Klima. Baatz ist überzeugt: Mehr Achtsamkeit könnte ein Mittel im Kampf gegen die Klimakrise sein. Durch Meditation und Körperübungen lerne man, auf das Wesentliche zu fokussieren oder sich nicht blenden zu lassen. Außerdem würden sie dabei helfen zu erkennen, was man für ein glückliches Leben wirklich braucht – und worauf man daher vielleicht verzichten kann.
Auch für die Politik sei Achtsamkeit hilfreich: Meditierende Parlamentarierinnen und Parlamentarier treffen offenbar die besseren Entscheidungen. Doch können wir dadurch wirklich zu weniger Emissionen kommen?

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Neue Ideen für die Demokratie – losen statt wählen?

Nicht nur mit Wahlen, sondern auch mit Volksbegehren, Bürgerräten oder Parteimitgliederbefragungen können Bürgerinnen und Bürger in der Politik mitbestimmen. Die Werkzeuge werden in Demokratien aber sehr unterschiedlich eingesetzt. Auch Losverfahren können eine Rolle spielen.
Wie sich direkte und repräsentative Demokratie positiv weiterentwickeln ließen, haben wir die Politikwissenschafterin Katrin Praprotnik von der Universität Graz gefragt. Sie erklärt, warum das antike Verfahren des Losens in der Neuzeit vom Wählen abgelöst worden ist und welche Ideen es gibt, um die Demokratie zu verbessern.
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