Edition Zukunft

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Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Doch kein Verbot für Gasheizungen – was jetzt?

Doch kein Verbot für Gasheizungen – was jetzt?

Es hätte fast zu einer großen Erfolgstory für die Klimapolitik der türkis-grünen Regierung werden können: Das Erneuerbaren-Wärme-Gesetz, auch EWG genannt. Eigentlich war das Paket schon mehr oder wenige unter Dach und Fach - doch nach einem langen Hin- und Her und unzähligen Verhandlungsrunden wurde das Gesetz im Oktober ein für alle Mal begraben. Stattdessen soll jetzt das Erneuerbaren-Wärme-Paket dem Umstieg auf ökologisches Heizen gelingen. In dieser Podcast-Folge erklären wir, was statt dem Verbot nun alles geplant ist – und ob sich die Wärmewende so ausgehen kann.

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Was ist wirklich dran an populären Argumenten von Windkraftgegnern?

Österreich will seine Klimaziele unter anderem mithilfe von erneuerbaren Energien erreichen. Zu diesen zählen zum Beispiel die Wasserkraft, das Sonnenlicht (Photovoltaik) und die Windenergie.

Im Internet kursieren allerdings gerade über die Windenergie viele Halb- und Unwahrheiten. Dabei hat sie – gerade im Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel – einige Vorteile. Wind weht auch in Österreich (mehr oder weniger) immer. Der Strom aus der Windkraft ist sehr emissionsarm. Windkraftanlagen werden außerdem immer stärker und effektiver.

DER STANDARD nimmt ein paar häufig gehörte Argumente gegen Windkraftanlagen und populäre Windmythen im Gespräch mit Rupert Wychera unter die Lupe. Wychera ist Berater von Unternehmen, die Anlagen für erneuerbare Energie – etwa Windparks – bauen und betreiben, sowie Dozent an der FH Technikum Wien.

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"Fleisch sollte uns wieder mehr wert sein"

Wie geht es eigentlich Kühen, Schweinen, Ziegen und Hühnern in Österreich? Sie zählen zu den Nutztieren und sind meistens dann Thema, wenn es nicht gut läuft. Also eben dann, wenn Tierschutzorganisationen aufdecken, dass Betriebe sich nicht an die Regeln halten; die Tiere etwa zu wenig Platz und Auslauf haben, der Stall nicht ordentlich gereinigt wird oder der Vorwurf von Tierquälerei im Raum steht.

Was es braucht, damit es Kühen, Schafen und Co gut und in Zukunft besser geht, damit befasst sich Sara Hintze. Sie ist Tierwohlforscherin an der Universität für Bodenkultur in Wien. Wir sprechen heute mit ihr über die Nutztierhaltung der Zukunft.

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Eine Welt jenseits der zwei Geschlechter – ist das möglich?

Eine Gesellschaft, in der Menschen nicht zwangsläufig Männer oder Frauen sein müssen ist möglich, sagt Lydia Meyer. Meyer ist Autor*in und Journalist*in und hat das Buch Die Zukunft ist nicht binär geschrieben, das kürzlich im Rowohlt Verlag erschienen ist. Es geht Meyer nicht darum, dass künftig alle nicht-binär sind, sondern darum aufzuzeigen, dass Geschlecht ein Spektrum ist. Immer mehr Menschen würden sich bereits mit der eigenen Geschlechtsidentität auseinandersetzen. Und wollen – oder können – sich mitunter nicht nur einem bestimmten Geschlecht zuordnen. Zudem würden starre Rollen immer öfter hinterfragt und aufgebrochen. "Das Bewusstsein, dass sie sozial konstruiert sind, steigt."
In dieser Podcastfolge von Edition Zukunft spricht sie darüber, wie eine Welt aussehen könnte, in der die Zweigeschlechterordnung passé ist. Was müsste sich ändern? Braucht es eine neue Sprache? Andere Gesetze? Wie würden wir anderen begegnen?

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Philosophin: "Unsere Gesellschaft ist auf Gier ausgerichtet"

Das größte Umweltproblem sei unsere Gier, sagt die promovierte Philosophin und Achtsamkeitstrainerin Ursula Baatz. Ständig zu erleben, zu genießen, zu konsumieren, sei gewissermaßen zum gesellschaftlichen Zwang geworden. Das sei aber nicht nur für uns selbst schlecht, sondern natürlich auch für das Klima. Baatz ist überzeugt: Mehr Achtsamkeit könnte ein Mittel im Kampf gegen die Klimakrise sein. Durch Meditation und Körperübungen lerne man, auf das Wesentliche zu fokussieren oder sich nicht blenden zu lassen. Außerdem würden sie dabei helfen zu erkennen, was man für ein glückliches Leben wirklich braucht – und worauf man daher vielleicht verzichten kann.
Auch für die Politik sei Achtsamkeit hilfreich: Meditierende Parlamentarierinnen und Parlamentarier treffen offenbar die besseren Entscheidungen. Doch können wir dadurch wirklich zu weniger Emissionen kommen?

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Neue Ideen für die Demokratie – losen statt wählen?

Nicht nur mit Wahlen, sondern auch mit Volksbegehren, Bürgerräten oder Parteimitgliederbefragungen können Bürgerinnen und Bürger in der Politik mitbestimmen. Die Werkzeuge werden in Demokratien aber sehr unterschiedlich eingesetzt. Auch Losverfahren können eine Rolle spielen.
Wie sich direkte und repräsentative Demokratie positiv weiterentwickeln ließen, haben wir die Politikwissenschafterin Katrin Praprotnik von der Universität Graz gefragt. Sie erklärt, warum das antike Verfahren des Losens in der Neuzeit vom Wählen abgelöst worden ist und welche Ideen es gibt, um die Demokratie zu verbessern.
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Wie die Landwirtschaft zukunftsfit wird

Hitze, Trockenheit, Starkregen und Überschwemmungen - extreme Wetterereignisse wie diese bringen Landwirtinnen und Landwirte immer häufiger in die Bredouille. Genau dagegen will Michael Succow etwas unternehmen. Der Biologe forscht seit Jahrzehnten zu den Themen Naturschutz, Wassernutzung und Landwirtschaft.

Succows Ideen einer zukunftstauglichen Landwirtschaft drehen sich hauptsächlich um Bodenschutz. Warum es viel mehr Regenwürmer, dafür aber gar keinen Mais braucht, darüber sprechen wir mit im Podcast.

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40 Stunden, echt jetzt? Wie (lange) wir in Zukunft arbeiten

Für viele Arbeitnehmer scheint nicht mehr alles glattzulaufen in den letzten Jahren – sie stellen Dinge in Frage, die jahrzehntelang als selbstverständlich galten, darunter Beispiel die 5-Tage-38-Stunden-Woche.

Derzeit wird auch politisch wieder über eine Arbeitszeitverkürzung diskutiert. Es ist Zeit, sagen SPÖ, Gewerkschaft und Arbeiterkammer. Das geht sich nicht aus, sagen Arbeitgeberverbände. Wo stehen wir und welche Ideen gibt es für die Zukunft der Arbeit?

Darüber haben wir beim dritten und letzten STANDARD-Zukunftsgespräch im Theater im Park am Dienstag gesprochen. Zu Gast waren die Politikwissenschafterin Barbara Prainsack, die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten GPA Barbara Teiber und Tiktok-Comedian Toxische Pommes. Das Gespräch können Sie im Podcast Edition Zukunft nachhören.

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Warum Essen so oft zu Abfall wird

Über eine Million Tonnen Lebensmittel werfen die Menschen in Österreich jedes Jahr weg. Der meiste Lebensmittelmüll fällt im Haushalt an, doch auch bei Produzenten oder auf dem Feld bleibt viel liegen. Das Wiener Unternehmen Unverschwendet rettet und verarbeitet überschüssiges Obst und Gemüse zu länger haltbaren Sirups, Marmeladen oder Saucen. Im Podcast sprechen Cornelia und Andreas Diesenreither über die Gründe und Lösungen für die große Verschwendung – und darüber, wie sie aus krummen Karotten und überschüssigen Erdbeeren ein Business gemacht haben.

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Fakten statt Bauchgefühl: Wie wir die Welt besser verstehen können

Längere Lebenserwartung, mehr Bildung und Einkommen: Die Welt wird langfristig immer besser, die Mehrheit schätzt die Entwicklungen falsch ein. Warum haben so viele Menschen ein verzerrtes Weltbild? Und wie schaffen wir es, Entscheidungen anhand von Daten statt mit Bauchgefühl zu treffen? Darüber sprach STANDARD-Chefredakteur Martin Kotynek mit Anna Rosling Rönnlund, Co-Autorin des Buches "Factfulness" und Erste-Group-Chef Willibald Cernko beim Europäischen Forum Alpbach. Die wichtigsten Punkte aus der Diskussion hören Sie im Podcast Edition Zukunft.

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