Edition Zukunft

Edition Zukunft

Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Wie Klimaschutz wieder Spaß macht

Wie Klimaschutz wieder Spaß macht

Seit über 30 Jahren setzt sich Roger Hackstock für den Klimaschutz ein. Dabei ist er nicht nur motiviert wie am ersten Tag, er lässt sich auch den Spaß an der Arbeit trotz Temperaturextremen, vermehrten Dürren und Starkregenereignissen nicht verderben.
Im Gegenteil, Hackstock macht mittlerweile sogar Witze über den Klimawandel. Um auch andere mit seiner Zuversicht anzustecken, hat er das Buch Wie wir die Welt retten, ohne uns dauernd Sorgen zu machen (erschienen bei Kreymayr & Scheriau) geschrieben.

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Machen Städte psychisch krank?

Das Leben in der Stadt kann manchmal ganz schön stressig und auch unangenehm sein. Zum Beispiel, wenn die U-Bahn überfüllt ist oder die Straßen mit hupenden und nach Abgasen stinkenden Autos verstopft sind. Doch, dass sich das Leben in der Stadt derart auf die Psyche auswirkt, dass Menschen in der Stadt einer Studie zufolge häufiger psychisch erkranken als Menschen am Land, ist dann doch sehr erstaunlich.

Der Psychiater und Stressforscher Mazda Adli war auch überrascht, als er die Ergebnisse erstmals gelesen hat und wollte mehr dazu wissen. Um herauszufinden, wie Städte künftig aussehen und was sie bieten müssen, damit sie ihre Bewohnerinnen und Bewohner nicht krank machen, hat Adli ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Darüber und was uns in der Stadt Freude bereitet, sprechen wir in dieser Folge Editions Zukunft.

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Wann und wie Demokratien untergehen

Der Wandel passiert meist schleichend: Schritt für Schritt untergraben Politiker und Parteien demokratische Institutionen. Und wenn sie damit fertig sind, ist von einer einstigen Demokratie meist nurmehr die Hülle übrig, sagt die Politikwissenschafterin Tamara Ehs. Dieser politische Wandel trifft für viele wohl gerade auf die USA zu – wobei US-Präsident Donald Trump laut Ehs im Vergleich zur Vergangenheit und zu anderen Machthabern die Demokratie aktuell sogar beachtlich schnell umbaut.

Im Podcast "Edition Zukunft" spricht Ehs darüber, welche Versuchungen von "starken Männern" wie Donald Trump ausgeht, inwiefern eine Autokratisierung mit Krisen wie dem Ukrainekrieg und der Corona-Pandemie zusammenhängt, wie sich diese Entwicklung stoppen lässt und warum sich unsere Demokratien dafür wandeln müssen.

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Ethikerin fordert kompletten Ausstieg aus Tierindustrie

Statt Kalbsfleisch einfach Erbsenprotein im Schnitzel, und auch die Sachertorte kann komplett vegan mit pflanzlichen Alternativen zubereitet werden. So weit, so bekannt. Neu ist allerdings die Idee von Friederike Schmitz. Sie ist Tierethikerin und Autorin und davon überzeugt, dass sich künftig alle Menschen vegan ernähren sollten und auch könnten. Schmitz selbst lebt seit 15 Jahren vegan und isst laut eigenen Angaben eine bunte Mischung aus Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst und Nüssen. Sie findet, dass damit auch alle anderen Menschen gut satt werden könnten.

Wie ein Ernährungssystem komplett ohne Tierindustrie funktionieren soll und welche Auswirkungen eine ausschließlich vegane Ernährung auf das Tierwohl und den Klimawandel hätte, erklärt sie in dieser Folge "Edition Zukunft".

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Warum Männer auf den Straßen oft riskanter unterwegs sind

Große Autos, gefährliche Überholmanöver, dichtes Auffahren oder zu schnelles Fahren: Es sind vor allem Männer, die mit ihren überdimensionierten Autos und ihrem aggressiven Fahrverhalten auf den Straßen Aufmerksamkeit erregen, sagt der Männerberater und Wirtschaftswissenschafter Boris von Heesen. Die Konsequenz: Männer seien sowohl häufiger Täter als auch Opfer von Autounfällen.

Kürzlich hat von Heesen das Buch "Mann am Steuer – wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert", veröffentlicht. Darin beschreibt er, weshalb Männer nicht nur in den Unfallstatistiken, sondern auch in der Verkehrspolitik, in Behörden und der Autoindustrie in Deutschland nach wie vor überrepräsentiert sind. Im Podcast spricht er darüber, welche Folgen das für die Verkehrswende hat und wie eine Vision einer nachhaltigen Mobilität aussehen könnte.

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Ist das Einfamilienhaus noch zeitgemäß?

Das Einfamilienhaus ist der große Lebenstraum vieler Österreicherinnen und Österreicher. Rund zwei Drittel der Bevölkerung wünschen sich ein eigenes Haus mit Garten. Das lassen sich die Häuslbauerinnen und Häuslbauer auch einiges kosten, denn ein Kreditrahmen von einer halben Million Euro ist schon lange keine Seltenheit mehr.
Dabei sind jahrzehntelange Schulden nicht das einzige Argument, das gegen das Einfamilienhaus spricht. Ein Haus auf die grüne Wiese zu bauen gilt nämlich auch als Klimasünde, weil dabei einerseits viele Emissionen entstehen und andererseits auch der Betrieb des solitär stehenden Hauses viel Energie benötigt.
Welche Alternativen es gibt und wie lange Einfamilienhäuser überhaupt noch gebaut werden, besprechen wir in dieser Folge von "Edition Zukunft" mit Bernadette Redl. Sie ist Immobilienredakteurin beim STANDARD.

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Wie Wien ohne Autos funktionieren würde

An jedem Wochentag rollen rund 464.000 Personen mit dem Auto nach Wien. Das ist eine gewaltige Zahl, zumal laut Verkehrsclub Österreich durchschnittlich auch nur rund eine Person, konkret 1,14, in jedem Auto sitzt. Damit nimmt der Pendlerverkehr viel Platz ein und verursacht neben Abgasen auch immer wieder Staus. Wie könnten alternative Konzepte aussehen, und wie müsste Wien generell gestaltet sein, damit weniger Menschen mit dem Auto durch die Stadt düsen und stattdessen in Öffis steigen oder in die Pedale treten? Darüber und über die Frage, ob Wien jemals eine autofreie Stadt werden kann, sprechen wir in dieser Folge mit Barbara Laa. Sie ist Verkehrsexpertin und forscht an der TU Wien zu den Themen nachhaltige Verkehrssysteme, Stadtentwicklung und Zukunft der Mobilität.

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Wie gefährlich ist Trump fürs Klima?

Lange hat es nicht gedauert. Bereits in seiner Antrittsrede hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen, um kurz darauf auch schon die ersten Dekrete zu unterzeichnen, die eine gesteigerte Öl- und Gasförderung möglich machen. Welche Klimaschutzmaßnahmen Donald Trump ansonsten noch abschaffen will und was das für den globalen Klimawandel bedeutet, besprechen wir in dieser Folge von Edition Zukunft Klimafragen mit dem STANDARD-Redakteur Benedikt Narodoslawsky.

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Sigrid Stagl: "Kein Ökonom wird gegen eine CO₂-Steuer sein"

In dieser Folge Edition Zukunft geht es ums Geld, und zwar ganz konkret um das Finanzieren von Klimaschutzmaßnahmen. Sigrid Stagl ist Klimaökonomin und hat als erste Person weltweit im Fach der Ökologischen Ökonomie promoviert. In Ihrem Fachgebiet beschäftigt sich Stagl mit einer der wohl wichtigsten Fragen der heutigen Zeit, nämlich damit, wie Klimaschutzmaßnahmen effizient und wirtschaftsverträglich umgesetzt werden können. Dieser großen Frage versuchen wir in dieser Podcastfolge auf den Grund zu gehen.

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Autoland statt Klimaticket? Was Kickl für das Klima bedeutet

Nach gescheiterten Verhandlungen mit SPÖ und NEOS bahnt sich in Österreich eine blau-schwarze Koalition an – mit dem ersten FPÖ-Kanzler der Geschichte. Was bedeutet das für die Klimapolitik des Landes? Während das Aus für die Klimaneutralität 2040 als sicher gilt, stehen auch die CO2-Bepreisung und das Klimaticket auf dem Prüfstand.

Die selbsternannten "Autofahrerparteien" setzen andere Prioritäten als ihre Vorgänger – doch die EU gibt in vielen klimapolitischen Fragen weiter den Rahmen vor. STANDARD-Wirtschaftsredakteur Benedikt Narodoslavysky ist zu Gast im Podcast und analysiert die bevorstehenden Umbrüche in der österreichischen Klimapolitik – und warum der Siegeszug der erneuerbaren Energien nicht mehr aufzuhalten ist.