Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen
00:00:06: Ihr hört Edition Zukunft, den Standard-Podcast über das Leben und die Welt von morgen.
00:00:10: Ich bin Philipp
00:00:11: Rahmer Und ich bin Benedikt Naruto Slavski.
00:00:32: Der Sommer hat gerade erst begonnen und trotzdem fühlt er sich in Österreich vielerorts schon so an wie eine Warnung aus der Zukunft.
00:00:39: In Wien wurden im Juni bereits vierzig Grad gemessen Die Nächte kühlen kaum noch ab und für viele Menschen ist Hitze längst nicht mehr nur unangenehm Sondern eine echte Belastung.
00:00:50: Das wirft eine ziemlich dringende Frage auf Wie müssen wir unsere Orte umbauen, damit man dort auch in Zukunft noch gut leben kann?
00:00:58: Darüber sprechen wir heute mit Matthias Ratheiser.
00:01:00: Er ist Stadtklimatologe beim Unternehmen Weatherpark und beschäftigt sich damit wie Hitze Wind- und Bebauung zusammenhängen – und auch damit was Städte und Gemeinden konkret tun können, um besser mit dem Klimawandel zurechtzukommen!
00:01:16: In den Jahren im
00:01:24: Jahr,
00:01:26: die wir jetzt erlebt haben alle gemeinsam.
00:01:41: Die hat vielleicht schon ein bisschen so zukunftsweisenden Charakter, weil bisher war es so dass Hitzewellen wenn man sich die Aufzeichnungen zurück anschaut einzelne extreme Ereignisse waren.
00:01:52: Die manchen Sommer mal vorgekommen sind anderen Sommer wieder nicht.
00:01:57: und ich denke mir das was uns erwartet in Zukunft ist, dass wir solche Hitzewellen als neue Normalität erleben werden Also nicht als extremer Ereignis, sondern vielleicht nicht jeden Sommer aber fast jeden Sommer.
00:02:11: Und insofern kann man daraus vielleicht auch ableiten wie ist es uns gegangen?
00:02:16: Wie ist das unser Gesellschaft gegangen bei dieser Hitzewelle?
00:02:20: Kann man vielleicht aus ableiten, bis in Zukunft die neue Normalität des Sommers sein wird.
00:02:25: Das heißt dass was wir jetzt erleben lebt haben diesen Horror, das wird für unsere Kinder eigentlich ein ganz normaler Zustand werden.
00:02:34: davon ist auszugehen, also auf keinen Fall eine Ausnahme.
00:02:38: Man kann sich das vielleicht so vorstellen wir wandern als Mitteleuropa ans Mittelmeer und gematologisch gesehen und wenn man sich vielleicht vor zwanzig Jahren das Gedankenexperimente erlaubt hätte wie nehmen Österreich raus aus der Erde und pflanzen es auf die iberische Halbinsel dann wäre das quasi die legitime Frage gewesen, naja wie geht Portugal und Spanien seit Jahrzehnten und Jahrhunderten mit der Hitze um?
00:03:02: Wie schauen dort die Städte aus?
00:03:04: Wieso hat das Leben aus?
00:03:05: Welche Rituale welche Alltags-Situation haben sie dort wegen der Hitzer im Sommer.
00:03:11: Und wenn man sich vorstellt dann wäre es wahrscheinlich die erste Frage gewesen.
00:03:15: Na ja jetzt müssen wir uns anpassen weil jetzt sind wir auf einmal auf der Iberischen Halbinzen!
00:03:19: Jetzt sind wir halt nicht echt sondern klimatologisch und jetzt müssen dass das die neue Normalität
00:03:27: ist.
00:03:29: Und wie reagieren wir darauf?
00:03:30: Das ist die Frage, mit der du dich eigentlich auch beschäftigst in deiner Arbeit als Stadtklimatologe.
00:03:36: Wie kann man sich denn so die Arbeit als Stadklimatologe vorstellen?
00:03:39: Du bist ja auch prima nicht in der Forschung sondern auch beim Unternehmen.
00:03:43: Wie sieht da so deine Arbeit aus?
00:03:45: Meine Arbeit hat ursprünglich – wie wir gegründet haben vor über zwanzig Jahren noch gar nicht viel mit Hitze und Anpassung zu tun gehabt, sondern mit Wind vor allem.
00:03:55: Also es ging darum wie Hochhäuser das Windfeld verändern.
00:03:59: Es ging um den sogenannten Windkomfort.
00:04:02: Es gingen darum Hochhaus-Eingänge, Aufenthaltsbereiche rundherum in dem öffentlichen Raum nutzbar zu machen oder zu halten.
00:04:10: Nutzbar zugestalten weil Hochhäusers sehr oft durch Abwinde sehr unangenehme oder sogar gefährliche Windverhältnisse erzeugen können.
00:04:19: Mit der Zeit wurde dann das Thema Hitze, Anpassung an den Klimawandel nicht nur Hitze sondern auch die anderen Aspekte, die es da gibt wie Starkregen.
00:04:29: Wurde dann immer prominenter in unserer Arbeit weil klar wurde zumindest in manchen Kreisen dass wir reagieren müssen auf die neuen Rahmenbedingungen und da war dann sozusagen diese Maßnahmenentwicklung, Maßnahmenempfehlung, Massnahmenerarbeitung.
00:04:47: Auf einmal Ja, im Vordergrund.
00:04:50: Und
00:04:50: das heißt ihr werdet auch beauftragt von Bauträgern oder der Stadt selbst und erstellt.
00:04:56: dann schaut euch an wo sich die Hitze wie entwickeln wird?
00:05:00: Oder wie kann man sich das vorstellen?
00:05:02: Ja zum Beispiel vom Bautrager oder Bautregerinnen oder von Städten Gemeinden.
00:05:08: da geht es wirklich darum dass sie entweder schon einen Leidensdruck haben oder ein Neubauprojekt Klimafit gestaltet werden soll.
00:05:16: Das heißt, wir werden da als Berater beauftragt.
00:05:20: Und letztlich geht es dann darum dass man zum Beispiel bei Architekturweitbewerben dabei ist beratet Vorschläge macht Simulationsmodelle laufen lässt um verschiedene Lösungen miteinander zu vergleichen quantifizieren.
00:05:35: Es geht darum um diese Lösungen gemeinsam mit Planer und Plannerinnen zu entwickeln weil natürlich ich als Metrologin stelle mir vor wie das sein könnte.
00:05:46: Aber das heißt noch lange nicht, dass es auch irgendwie praxistauglich ist.
00:05:50: Das heißt, es ist immer eine interdisziplinäre Arbeit mit Verkehrsplanern, Landschaftsplanerinnen, Architekturbüros und so kann man sich das vorstellen.
00:05:59: Es ist viel Teamarbeit, viel aber auch vom Computer sitzen und simulieren zu Konferenzen fahren die neuesten Trends mitnehmen und so dann Lösungen zu erarbeiten, die zukunftstauglich sind.
00:06:12: Wenn du jetzt auf die Österreich-Karte blickst Wen trifft da die Hitze eigentlich am stärksten?
00:06:18: Da möchte ich kurz an die Erlebnisse von der Hitzewelle, die wir jetzt gerade erleben denken.
00:06:24: Weil für mich ist das vielleicht gar nicht so sehr eine geografische Frage.
00:06:29: Natürlich kann es in erster Nährung mal sagen, Österreich ist ein sehr stark reliefgeprägtes Land,
00:06:34: d.h.,
00:06:35: die Leute, die in den Niederrungen leben und das sind halt die meisten in Österreich, trifft's stärker als sie, die einen Berg geben.
00:06:41: okay, logisch!
00:06:43: Aber die zweite Annäherung wäre für mich so, dass es eigentlich fast alle Bereiche des täglichen Lebens und der Gesellschaft trifft.
00:06:51: Wenn wir jetzt an die konkrete Hitzewelle heute denken dann ist es so das jetzt zum Beispiel angefangen von Infrastruktur betroffen sind.
00:07:01: also da sind dann die Menschen betroffen die die Infrastruktur nutzen.
00:07:04: also Schienen sind verbogen Autobahnen werden gesperrt.
00:07:08: Es geht darum, dass die Leute nicht mehr so wie sonst von A nach B kommen.
00:07:13: In Leipzig zum Beispiel ist das komplette Straßenbahnnetz lahmgelegte Tagen weil die Hitze eben diese Dichtungsmasse da auf Quellen hat lassen.
00:07:22: in Frankreich werden Atomkraftwerke abgeschalten, dass es die Stromversorgung ist gefährdet.
00:07:27: also man sieht schon da gibt's total viele technische Folgen dieser Hitzewelle.
00:07:32: dann natürlich die menschlichen Folgen.
00:07:34: Es geht darum, dass wir als gesunde Menschen einfach darunter leiden, weil wir nicht mehr so leistungsfähig sind, weil man vielleicht ein bisschen Warte im Hirn hat und nicht gut schläft.
00:07:45: Vulnerable Menschen, ältere oder Kleinkinder sind wirklich mit ihrer Gesundheit gefährdet.
00:07:52: Das geht bis hin zu einer Übersterblichkeit also wo wirklich Menschen zusätzlich sterben zum normalen Tagen.
00:07:59: Und dann geht's halt auch ums gesellschaftliche Leben.
00:08:01: Es werden Sportveranstaltungen abgesagt, es wurden Kulturveranstaltung abgesagt in Frankfurt wurde die Iron Man Ausscheidung verkürzt.
00:08:09: ja all diese Dinge kann man zusammenfassen als Folge des Klimawandels und das ist glaube ich ein Punkt der in der Vergangenheit noch nicht wirklich von der Bevölkerung und vielen Entscheidungsträgerinnen so wahrgenommen wurde.
00:08:24: mir kommt vor.
00:08:24: Klimawandel war immer ein bisschen so naja wir können mehr baden Es ist halt heiß.
00:08:30: Das war es früher auch, aber jetzt sehen wir glaube ich dass es eine ganze Strauß voll Folgen gibt die ich jetzt versucht habe auf zu zählen sicher nicht vollständig.
00:08:41: Wir haben noch nicht von der Landwirtschaft geredet.
00:08:43: Wir haben doch nicht von den Unwetter gesprochen Die nach der Hitzewelle kommen.
00:08:47: Es betrifft alle und es betrifgt die gesamte Gesellschaft.
00:08:51: Und das ist nicht nur es wird wärmer sondern es hat ganz ganz weitreichende tief eingreifende folgen.
00:08:58: und wenn man sich das jetzt mit meinem ersten Statement zusammen tut, nämlich dass es keine Ausnahme war und kein Extrem-Sommer.
00:09:05: Ich meine ja, Extrem-sommer, wenn wir nach hinten schauen aber keinen Extrem-summer, wenn ich nach vorne schaue dann zeigt sich glaube ich das ganze Ausmaß von dem was wir eigentlich hier mit etwas wie zu tun
00:09:16: haben.
00:09:18: kurz mal gern nachfragen, weil du fragt meintest ihr wart zuerst eigentlich auf dem Thema Wind drauf und erst mit der Zeit ist Hitze ein Thema geworden.
00:09:27: Jetzt wissen wir aber eigentlich auch schon seit den Siebziger-Achtzigern, aber spätestens seit den Neunzigern ist quasi kaum einen Sense dass es heißer wird und das wir auf eine heißere Zukunft hinauslaufen.
00:09:40: Ihr seid jetzt hier als Weatherpark ja eigentlich ganz vorne dabei mit dieser Anpassungsgeschichte Und dennoch ist selbst bei euch das Thema Hitze eher spät aufgeschlagen.
00:09:51: Warum ist da sozusagen so viel Zeit vergangen, dass man das Thema überhaupt am Schirm gehabt hat?
00:09:56: Wenn man wusste es gibt die wissenschaftlichen Prognosen und wir laufen auf eine heißere Welt zu.
00:10:03: Die Frage stelle ich mir allerdings auch immer wieder.
00:10:06: Man kann natürlich sagen wenn wir jetzt von konkreten Anpassungsmaßnahmen sprechen haben wir die letzten zehn bis fifteen Jahre mehr oder weniger verschlafen also nicht komplett.
00:10:16: hat sich schon was getan, aber nicht in dem Ausmaß, wie es eigentlich notwendig war.
00:10:21: Und ich diskutiere das oft auch mit meinen Kollegen.
00:10:24: Ich denke mir, es ist halt irgendwie so eine Mischung aus zutiefst menschlicher Eigenschaften – wir sind immer besser im Reagieren als im Vorausschauern denken.
00:10:35: Es geht vielleicht doch darum, dass wir uns am besten auf das fokussieren, was jetzt gerade unter den Nägeln brennt Und bei einer Prognose für Dinge, die irgendwann mal sein werden, sind wir nicht so gut.
00:10:49: Noch dazu, dass irgendwann mal wird natürlich auch so genutzt oder so erzählt.
00:10:54: oft falsch finde ich, dass das am Ende des Jahrhunderts in der zweiten Hälfte des Jahrhunters sein wird.
00:11:00: Das ist für mich heute und jetzt völlig wurscht was Ende des Jahreshundertes sein wird – für die zukünftige Generation wieder gar nicht!
00:11:08: Aber ich find es ist jetzt mal wichtig was heute und jetz ist und das ist schon genug in das Handeln zu kommen und die Hufe zu schwingen.
00:11:16: Und ein weiterer Punkt, den man dazu einfällt ist natürlich auch dass gewisse Gruppen Lobbis Interessensvertretungen wie Erdölindustrie, Kfz-Industrie bewusst ganz viel Geld und Effort hineinstecken um diese Ergebnisse der Wissenschaft zu diskreditieren aus eigenem Interesse.
00:11:37: Und all diese Faktoren zusammen haben, glaube ich auch so eine Stimmung erzeugt.
00:11:42: Wie ja es ist eigentlich eh nicht so schlimm und wir haben oft schon das Gedankenexperiment gewälzt was wäre denn wenn der Klimawandel umgekehrt wäre?
00:11:50: Wenn es kälter würde statt wärmer würde?
00:11:53: Na da hätte der Hut vorher gebrannt weil auf einmal Ernteausfälle man kann nicht mehr den Sommer im Freien genießen.
00:12:00: Man muss mehr heizen.
00:12:02: Es wird immer kält, es wird immer unangenehmer.
00:12:04: Mehr Wind vielleicht, mehr Schnee Das wäre glaube ich in den Gedanken, also rein psychologisch viel früher gesichert als es wird wärmer und ja schön.
00:12:13: Dann wartet man halt mehr und dann fahren wir mehr in Urlaub und... Also das ist verlockend so zu sehen!
00:12:19: Aber auch die Geschichte Wien kommt ans Mittelmeer?
00:12:22: Ist eigentlich keine Horrorgeschichte weil des Mittelmeers ja dort wo wir Urlaub machen.
00:12:26: oder was ist so bedrohlich?
00:12:28: am Mittelmeerklima?
00:12:30: Genau das ist der Punkt.
00:12:32: Also das zu verstehen sagen wir mal so erfordert schon zuhören, oder?
00:12:36: Also ja es stimmt.
00:12:38: Mittelmeer wird assoziiert mit... Es regnet nicht den ganzen Sommer sondern es ist Sonneg und Hurra und Strand und die Kinder spielen
00:12:45: usw.,
00:12:46: aber dass wir sich zuerst aufgezählt haben als Folgen, die wir jetzt während der Hitzewelle gesehen haben das ist etwas was erst beim zweiten Hinschauen sichtbar wird.
00:12:57: einerseits andererseits geht's darum oder die Bewohner und Bewohnerinnen des Mittelmeerraums seit tausend Jahren an dieses Klima angepasst sind.
00:13:08: Und das ist der springende Punkt, Anpassungsmaßnahmen braucht es.
00:13:12: Das heißt ja wir können auch Mittelmeerklima aushalten und wir werden jetzt nicht daran zugrunde gehen.
00:13:19: aber dazu muss wirklich viel passieren und sich viel ändern an unseren Städten, an unseren Gewohnheiten, an unserem Alltag, in unseren Gesundheitseinrichtungen an UNEMIT.
00:13:30: Was muss ich denn konkret ändern?
00:13:32: Es gibt natürlich unzählige Maßnahmen, die man setzen kann.
00:13:35: Aber was ist denn so?
00:13:36: das einmal eins der Klimawandelanpassung?
00:13:40: Ich denke mal... Die Dinge, die passieren müssen sind ähnlich umfassend und weitreichend wie meine Aufzählung von vorhin, woran wir jetzt in den letzten vier Tagen gespürt haben, was Klimawandel bedeutet.
00:13:53: Also es betrifft grundsätzlich alle Bereiche unseres Alltags und unserer Gesellschaft.
00:14:01: Ich denke mir, es beginnt bei dem was vielleicht für die meisten Menschen schon jetzt Klimawandelanpassung ist nämlich Bäume pflanzen.
00:14:10: Und ich glaube für viele Menschen auch für viele Entscheidungsträgerinnen hört's dann da auch schon wieder auf.
00:14:17: Und das ist natürlich der Wahnsinn weil ja Bäume Pflanzen is ein kleiner Teil von Transformation des öffentlichen Raums.
00:14:27: Der öffentliche Raum, der am Mittelmeer Bestand haben muss im Sommer schaut ganz anders aus wie der öffentlichen Raum bei uns.
00:14:35: Da kann man auch nochmal kurz ausholen als große Teile der Stadt Wien errichtet wurden und geplant wurden in der Gründerzeit Ende des neunzehnten Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gab es tatsächlich keine Hitzewellen.
00:14:49: Und wenn dann war das eben ein ganz ausgerissenes extremer Eignis.
00:14:53: letzten zwar Wienmuseum, eine Ausstellung zum Thema Winter in Wien und in dieser Ausstellung hat man gesehen das wahre Grauen.
00:15:02: In dieser Zeit waren die Winter.
00:15:04: da waren wirklich lange kalte kontinentale Winter wo zB Die Stadt damals vielleicht noch nicht bekannt für ihre soziale Fürsorge wärme Räume eingerichtet hat für Menschen die zu Hause keine Heizung hatten Und sie konnten sich zum Beispiel ein paar Stunden pro Tag aufwärmen.
00:15:22: damals Und wenn wir das jetzt auf heute legen.
00:15:25: Gibt es Kühlräume?
00:15:26: Genau, braucht's eigentlich?
00:15:28: oder gibt auch schon Kühleräume in der Stadt?
00:15:30: dann war die erste Reaktion nach dem Wochenende haben die zu aber es ist halt am Samstag und Sonntag am heißesten gewesen.
00:15:36: also da gehts hin oder?
00:15:38: Also es braucht systematische Anpassung.
00:15:41: ich muss diese Kühlräume bereitstellen Ich muss genau festlegen also Hitzeaktionsplan heißt das dann?
00:15:46: ich muss genau vestigen wer sperrt die Aufwärb betreibt die Wer schaut dass die Klimaanlage dort funktioniert.
00:15:52: Man kann weiter denken, so wie das in Frankreich passiert und passiert ist.
00:15:56: Den Plan kann ich kühl, wie es dort heißt den Hitzeaktionsplan nach der Hitzewelle, dass bestimmt wird welche Rettungsorganisationen fahren zum Beispiel Bewohnern und Bewohnerinnen von Pflegeheimern, die nicht klimatisiert sind in einer vorbereiteten Inhensport-Halle.
00:16:13: Damit sie dort sich wieder ein paar Tage, ein paar Stunden pro Tag zumindest abkühlen können.
00:16:18: Wer macht das?
00:16:18: Wer organisiert es?
00:16:19: Wer sperrt dort auf?
00:16:20: Wer späht dazu?
00:16:21: Wer führt die hin?
00:16:21: Wer führt die zurück?
00:16:22: Das muss ja alles festgeschrieben sein!
00:16:24: Das kann ich mir nicht dann überlegen wenn so weit ist sondern das muss in einem Aktionsplan fest geschrieben sein.
00:16:30: Und solche Aktionspläne sind zum Beispiel nicht verbindlich.
00:16:34: und da sehen wir jetzt bei der ganz oberen Ebene.
00:16:37: Wir haben uns letztens mit dem Institut für öffentliches Recht in der Uni Graz ausgetauscht.
00:16:42: Wie schaut es eigentlich gesetzlich aus, was Gimmer-Wandelanpassung betrifft?
00:16:47: Und da war ziemlich die eindeutige Antwort.
00:16:50: Es schaut gar nicht aus, weil es gibt keine gesetzlichen Vorgaben und das heißt, es sind halt Empfehlungen, es ist soft law wie sie es genannt haben.
00:16:58: man kann das schon mal irgendwo reininterpretieren oder einbauen aber im Wesentlichen Geht es darum, wir brauchen zuerst ganz oben gesetzliche Vorgaben.
00:17:07: Die Gemeinden müssen sich mit dem Thema beschäftigen und die Länder müssen sich damit beschäftigen.
00:17:13: Dann geht es weiter runter dass diese gesetzlichen Vorgabe mit Leben gefüllt werden und tatsächlich solche Konzepte ausgearbeitet werden und am Tisch liegen und bereit liegen sowie andere Pläne auch das für andere Naturkatastrophen gibt.
00:17:28: Aber verstehe dir richtig, es gibt in den Bundesländern jetzt noch immer keine Hitzeaktionspläne?
00:17:33: Nein das meine ich nicht damit.
00:17:35: Es gibt schon vieles aber das wurde nicht gemacht weil es Vorschrift ist sondern weil es halt irgendwie
00:17:41: aus
00:17:41: Vorausschau gemacht wurde was auch gut ist.
00:17:45: Aber der Tiefgang und die Konsequenz das fehlt nach und die Verbreitung
00:17:49: auf
00:17:49: viele Bereiche.
00:17:50: also ich habe zuerst eben angefangen mit diesem Beispiel mit den Kälteräumern und mit den Pflegeheimen aber das geht ja noch viel weiter.
00:17:57: Meine Tochter geht gerade in die dritte Klasse Volksschule in Wering und man muss schon sagen, ohne zu übertreiben das Schulgebäude wie viele andere auch im Osten Österreichs ist unbenutzbar.
00:18:08: Ich kann nicht bei plus dreißig Grad und mehr in der Klasse sitzen zu fünfundzwanzig Kinder und dort lernen.
00:18:15: Wie stellen wir sich das vor?
00:18:17: Und so gibt es ganz, ganz viele Gebäude öffentliche Gebäuden, die gar keine Klimaanlage, keine Kühlung haben.
00:18:23: Wir reden eben wieder von Krankenhäusern Seniorenresidenzen.
00:18:28: Und die haben wirklich einen riesen Bedarf und das geht ohne gesetzliche Vorgaben, glaube ich nicht weil es macht nicht jeder freiwillig noch dazu zu Zeiten von klammern Budgets.
00:18:41: Du hast gesagt Wien wurde nicht für Hitzewellen gebaut.
00:18:45: Das trifft wahrscheinlich auch auf andere österreichische Städte zu oder viele in Europa.
00:18:50: Wenn man jetzt Wien neu bauen würde heutzutage was würden wir da anders machen?
00:18:56: Tatsächlich wird Wien auch neu gebaut, jeden Tag in den vielen Stadtentwicklungsgebieten.
00:19:02: Nordwestbahnhof, Westbahnhof Sestert-Ausbahn da unten in Rot Neussiedel.
00:19:06: in Zukunft dann und da wird das schon gemacht.
00:19:09: also es gibt in Wien eine Stadtklimaanalyse die zeigt wo ist Wien am heißesten?
00:19:14: Und wenn man sich da die Neubaugebiete anschaut und mit den Gründerzeitvierteln vergleicht, dann sieht man schon dass es da Riesenunterschiede gibt.
00:19:21: Also die Hitzebelastung ist in den Neubaugebieten tatsächlich geringer als in den Gründerzeitvierteln.
00:19:27: Und das hat im Wesentlichen zwei bis drei Gründe, der eine Grund ist darin dass man zwar mit ähnlicher Dichte baut also ähnlich viel Menschen pro Quadratmeter aber man baut Flächenspaßnahme.
00:19:41: also man hat viel mehr Platz dazwischen und man hat mehr Grünflächen vorgesehen.
00:19:45: es gibt an der See-Stadt Aspen einen See in der Mitte gibt in anderen Stadtvierteln meistens ein zentrales Grün, so wie am Nordbahnhof und am Nordwestbahnhof.
00:19:54: Und all das trägt einerseits dazu bei, dass die Nächte nicht so warm bleiben, wie zum Beispiel im ersten Bezirk oder den Einstelligen Bezirken.
00:20:03: Und trägt andererseits dazu dabei, dass Menschen untertags leichter Abkühlung finden können.
00:20:10: Es gibt auch diese Regel mit den Zweihundertfünfzig Metern zum nächsten Grün.
00:20:14: Das soll eingehalten werden wird in Neubaugebieten gemacht Es wird weniger Kfz-Verkehr auf der Oberfläche zugelassen, daher habe ich wieder mehr Platz für Anpassungsmaßnahmen.
00:20:24: Also da wird schon einiges richtig gemacht und schon während der Planungsphase – und dann dürfen auch wir manchmal unterstützen – wird sozusagen dieses Thema mitgenommen genauso wie Brandschutz mitgenommen wird, Verkehrsplanung mitgenommen werden.
00:20:38: Also diese Selbstverständlichkeit an das zu denken, während die Gebiete und die Gebäude plane, das ist glaube ich auch ein wichtiger Schritt.
00:20:47: Im Altbau oder im Bestand generell kann man das natürlich nicht so leicht umsetzen, also große Freiflächen einplanen.
00:20:55: Wie kann man da der Hitze begegnen?
00:20:58: Weil Klimaanlagen allein lösen das Problem ja wahrscheinlich nicht.
00:21:01: Das ist ein ziespältiges Thema, zweischneidiges Schwert.
00:21:05: Einerseits sind Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen grundsätzlich am besten wenn sie noch mehr Energie verbrauchen.
00:21:13: Also es gibt ja wunderbar in der Gebäudetechnik und da sind wir jetzt bei der Anpassung auf Gebäudebene.
00:21:19: Vorher haben wir von Freiflächen oder öffentlichen Raumkrediten, das reden wir von der Gebärdetechnika.
00:21:23: Und da gibt's wunderbare Erfindungen wie Bauteilaktivierung, automatische Nachtlüftungssysteme, dass zum Beispiel Schulen die jetzt gerade gebaut oder geplant werden bereits haben oder wo das vorgesehen ist.
00:21:38: viele Dinge, wo man sich und außen liegenden Sonnenschutzen nicht zu vergessen die billigste Methode überhaupt.
00:21:44: Die schon den riesen Unterschied machen kann ob ein Gebäude oder einen Raum überhitzt oder nicht.
00:21:49: also da gibt es schon wirklich eine Reihe von Sachen.
00:21:51: jetzt reden wir aber vom Bestand Und da kann ich meistens nicht Bauteilaktivierung einbauen.
00:21:56: Vielleicht kurz erklären, was ist Bauteillaktivierungen für unsere Hörerinnen und
00:21:59: Hörern?
00:22:00: Das stimmt!
00:22:00: Das ist wenn zum Beispiel ein Gebäude im Inneren eine relativ große Masse hat – eine Masseansammlung wie einen Betonkern, also dort wo die Aufzüge- und Rohre usw.
00:22:11: verlaufen, dass das extra dicke Betonwände sind und dass diese, wenn es noch nicht heiß ist oder auch in den Nächten so weit möglich ist quasi kühl gehalten werden untertagsabgeben und somit die spitze abschneiden.
00:22:26: Also thermische Drehkette ausnutzen sozusagen, wenn ich jetzt aber mir vorstelle ich habe jetzt einen klassischen Wiener Altbau dann werde ich das eher nicht umsetzen können wobei dir schon fast selbst auch Baukehrenaktivierung können weil sie so dicke Ziegelwände haben.
00:22:40: Aber gut!
00:22:41: Ich kann es nicht jetzt quasi nachträglich einbauen.
00:22:44: aber viele haben keine außenliegenden Sonnenschutz.
00:22:46: da sind wir wieder beim Startbildschutz.
00:22:48: Da muss man sich auch überlegen, sind wir wieder bei Gesetzesänderungen.
00:22:52: Ist es sinnvoll, außenliegenden Sonnenschutz zu verbieten heutzutage?
00:22:56: Eher nicht!
00:22:57: Und letztlich sehen wir dann aber bei dem Punkt dass es gewisse Anwendungsbereiche gibt oder Einsatzbereiche gibt wo wir wahrscheinlich keine Alternative zu einer klassischen energiefreißenden Klimaanlage haben.
00:23:11: Ich habe zuerst Krankenhäuserpflegeheime erwähnt wo vulnerable Gruppen unterwegs sind und wo sie wohnen und die wahrscheinlich über kurz oder lang im Klimaanlagen brauchen.
00:23:22: Und da sind wir bei einem Punkt, wo sich für mich die ganze Mächtigkeit dessen auftut was eigentlich zu tun ist weil ich mein in Wien allein und den anderen Landeshauptstätten auch in den Bezirkskrankenhäusern gibt es ganz viele Häuser.
00:23:37: die haben noch überhaupt keine Klimaanlage außer im OP vielleicht.
00:23:40: Und ich habe jetzt schon mitbekommen in den letzten Tagen, dass zum Beispiel medizinische Geräte, Blutanalysegeräte oder andere medizinischen Geräten in den nicht gekühlten Häusern aufgehört haben zu arbeiten.
00:23:52: Weil sie sagen die Raumtemperatur ist zu hoch und das heißt wiederum Operationen werden verschoben Patienten werden auch ausgeschickt weil sie nicht behandelt werden können.
00:24:00: also das sind alles Sachen die sind vielleicht bis jetzt nicht so wahrgenommen worden, aber das sind alles folgendes Klima meines Unterbauchs überall in Anpassung.
00:24:09: Und es ist eine riesen Riesenaufgabe die wir da haben.
00:24:12: Wir wissen ja aus der Statistik dass sehr kranke Menschen besonders betroffen sind von Hitze und bei diesen Übersterblichkeiten heißt sie immer, dass sehr alte Menschen und sehr kranke Menschen quasi am öftersten sterben.
00:24:28: Das hat ja dann eigentlich fast schon ein komplett mobile absurde Wendung, dass dann die Krankenhäuser wo die kranken Menschen liegen, die ja oft alt sind und nicht gekühlt sind.
00:24:39: Also es ist ja völliger Wahnsinn eigentlich.
00:24:41: Ganz genau das ist das Schlamassel in dem wir hier sind.
00:24:44: Meine Frau ist Ärztin in einem Pflegeheim und die erzählt eben genau, dass sie sich nicht wehren können sozusagen, die nicht die Möglichkeit haben zu sagen so jetzt geh ich ins Bad oder jetzt gehe ich in dieses Einkaufszentrum wo die Klimaanlage ist um drei Stunden das zu genießen unter dem eben am meisten leiden.
00:25:03: und das ist vielleicht, weil sie immer heißt vulnerable Gruppen.
00:25:06: Und vielleicht kann man sich da wenig drunter vorstellen aber das heisst es vulnerable zu sein.
00:25:10: wenn diesen Menschen heiß wird steigt der Puls und das Herz von solchen Menschen schafft das vielleicht einfach nicht mehr.
00:25:16: Wenn der Pulse dann steigt oder Sie können nicht mehr so gut viel schwitzen oder Weil die Thermoregulation im Körper nicht mehr So gut funktioniert und die können dann Aber Nicht Rausendrum habe ich Zuerst gemeint.
00:25:28: bei einem Hizziaktionsplan ist ein Teil davon dass man sich um solche Menschen kümmert und sich überlegt, okay ich kann jetzt nicht innerhalb von zwei Jahren weil ich habe es zwanzig Jahre verschlafen.
00:25:40: Also alle Häuser im Klimaanlage ausrüsten aber ich kann mir vielleicht innerhalb von einem Jahr überlegen wofür ich die nächstes Jahr hin?
00:25:46: Vielleicht führe ich sie vom Pflegeheim ins Einkaufszentrum oder in die Sporthalle oder in einem sonstigen großen klimatisierten Raum für ein paar Stunden und wieder zurück.
00:25:57: also das sind auch so Aufgaben finde ich die so ein bisschen, die soziale Verantwortung für die Schwachen in der Gesellschaft mitbringen kann.
00:26:05: Denke ich mir.
00:26:06: Darf ihr da jetzt kurz vielleicht eine persönliche Frage stellen, wenn du so erzählst?
00:26:11: Wie geht es dir als Klimatologe, der sich jetzt schon sehr lang mit der Hitze beschäftigt was ist das für Gefühle?
00:26:17: Wenn du dann die Politik denkst, ist es zur Anverständnislosigkeit.
00:26:21: wie geht's dir da auch als Experte?
00:26:24: Mitgefühl
00:26:25: also die Gefühle, die zuerst kommen sind.
00:26:29: So dass ich mir denke... Ich ärger mich darüber, dass jemand so lange, so systematisch nicht handelt auf ständige Warnungen und daran versuche ich das aber irgendwie intellektuell zu verstehen was mir auch teilweise gelingt.
00:26:43: Ich habe zuerst versucht zu erklären oder meine Meinung dazu zu sagen warum passiert es so lange nichts?
00:26:49: Und dann komme ich schon zu meinen Erklärungen typisch menschlich usw.. Wir haben einfach ...angeboren, die Fähigkeit sehr schnell zu reagieren.
00:26:59: Siehe Corona-Krise.
00:27:01: Wie schnell war noch einmal Maßnahmen ausgesprochen?
00:27:04: Die völlig undenkbar gewesen wäre nach zwei Wochen vorher.
00:27:08: und dann versuche ich mich da irgendwie das intellektuell einzuordnen.
00:27:14: Für mich persönlich ist es so dass ich mir halt denke... ...die andere große Sache von der wir heute ja nicht explizit sprechen wollen den Klimaschutz ist etwas, das muss global funktionieren.
00:27:27: Da müssen alle mitmachen auf der ganzen Welt sonst erreichen wir nichts.
00:27:31: und deshalb ich gar nicht im Griff weil ich kann zwar versuchen Bewusstseinsbildung zu betreiben aber mich kann nicht die Menschen ändern den globalen CO²-Ausstoß, der immer noch steigt.
00:27:45: Irgendwie beeinflussen außer in meinem ganz kleinen Bereich was ich auch tue aber das hilft halt global nicht viel und deshalb hat es eher Frustrationspotenzial.
00:27:53: wenn ich da aus mir denken würde dass ist eigentlich wurscht was ich mache es hilft eh nichts.
00:27:58: Deshalb für mich ganz ganz zentral Ich engagiere mich in der Anpassung weil das ist auch immer etwas was wir selbst im Griff haben Stadtregierung als Landesregierung, als EU im Griff haben.
00:28:09: Wir können unseren Lebensraum anpassen so weit es halt geht.
00:28:13: und da versuche ich meine Motivation rauszubekommen dass sich eben sagt Ich versuche jetzt nicht frustriert zu sein um mich zu ärgern weil irgendwer irgendwas nicht gemacht hat sondern ich versuch mitzuarbeiten an der Neugestaltung der Praterstrasse.
00:28:27: Und dann fahre ich mir in Radl durch die Praterstraße.
00:28:30: Da hab ich mit geplant, da ist jetzt Leuern.
00:28:33: Also das ist so meine Motivation.
00:28:35: Die ist wirklich
00:28:35: super waren nebenbei gesagt?
00:28:38: Es ist ja nicht nur die Hitze, die zählt.
00:28:40: hast du auch erzählt dass ihr eigentlich mit Wind auch angefangen habt und auch bei der Klimawandel an Passung ist ja Wind auch ein wichtiges Thema.
00:28:48: wie kriegt man denn den Wind in die Stadt?
00:28:50: also wind ist schon wieder ein zweischneidiges Schwert.
00:28:54: jetzt habe ich es richtig herausgebracht Einerseits gibt es den Wind, der unangenehm empfunden wird.
00:28:59: Der zu kalt empfundet wird und vor allem so eine Übergangsjahrzeit noch dem Winter zu spüren ist, wo es darum geht dass ein öffentlicher Raum einen Sportplatz, ein Spielplatz, einen Eingang zu einem Gebäude nicht mehr ordentlich benutzbar ist weil da Wien einfach zu stark ist und sich das zu stark oder unangnehm anfühlt.
00:29:17: Das ist der Windkomfort!
00:29:19: Und da versuche ich...der kommt in Wien oder in Wien, aber auch in anderen Städten mittlerhoppers vor allem aus Nordwest und West.
00:29:26: Und da versucht man eben Windschutzmaßnahmen zu erarbeiten, in Computermodellen zu verifizieren mit Strömungssimulationen um Aufenthaltsbereiche zu schaffen oder Dachterrassen zum Beispiel.
00:29:37: ganz wichtig wie hoch muss der Schutz für eine Dachtterrasse sein?
00:29:40: so was?
00:29:41: Die andere Sache vom Wind ist dass er an Tagen wie heute als angenehm empfunden wird.
00:29:46: Da kommt auf einmal Südosten im Wien Und wir haben sehr, sehr wenig heiße Tage wo gar kein Wind geht.
00:29:52: Meistens geht viel Wind aus Südosten und das kann man sich natürlich nutzbar machen dass man sozusagen das zulässt, dass man sich nicht nach Südosten hin mit einem Platz zum Beispiel oder mit einem Innenhof abschirmt.
00:30:05: Dann gibt es vielleicht noch einen dritten Aspekt von Wind wobei da ist wind fast schon wieder zu übertrieben.
00:30:10: Das sind die nächtlichen Kaltluftsysteme von denen auch Wien sehr stark profitiert.
00:30:16: also das Phänomen, dass sobald die Sonne untergeht an einem heißen Sommertag der Wind von dem ich gerade gesprochen habe.
00:30:24: Der Südostwind einschläft weil der thermisch angetrieben wird und wenn die Sonnen weg ist hört er auf.
00:30:30: dann ist erst mal windstill und brütend heiß in der Stadt.
00:30:34: Und dann beginnt aber die Umgebung.
00:30:36: Die Parks, die Gärten beginnen schneller abzukühlen als die verbaute Stadt und diese Kalkluft kann sich sammeln wie Wasser durch Täler in den Stadtrinnen.
00:30:47: Das passiert zum Beispiel im Wien-Tal.
00:30:49: Das passiert von Neuwald-Eck über Dornbach, die Dornbacher Straße, also Hauptstraße bis zum Gürtel.
00:30:56: Es passiert in Krinzingen, es passiert in Pölzleinsdorf und überall sammelt sich die Kaltluft und Rinde in der Stadt.
00:31:02: Warum sammeln sie sich dort?
00:31:03: Also wie entsteht die?
00:31:05: Die entsteht durch Abstrahlung.
00:31:07: Der heiße Boden wenn die Sonne weg ist gibt die Wärme ab in Form von Infrarotstrahlung Und dieses Abkühlen des Bodens kühlt die Luft, die drüber ist Und dadurch, dass das in den Parks und im Wienerwald und über den Weingärten und über die Wiesen und Feldern schneller geht als in der Stadt entsteht ein relativer Temperaturunterschied.
00:31:28: Diese kalte Luft, die sich da aufstaut, fängt dann zum Rinner an, weil sie schwerer ist als die warme Luft.
00:31:34: In Dona-Stadt und in Fläuzdorf drüben entsteht das auch aber dort rinnt nichts, weil es eben breit leben ist.
00:31:40: Dann bleibt die Luft einfach liegen und bildet so Kaltluftblasen, aber es gibt kein organisiertes System.
00:31:48: Und dieses Kalt luftsystem im Westen der Stadt ist eben ganz wichtig weil es senkt die Tropenechte dort wo sie hinkommt.
00:31:56: Es gibt im Internet unter Stadtklima Analyse Wien zu bewundern das Kalt Luftsystem und es reduziert eben die Minimumtemperatur in der Nacht um zwei bis vier Grad.
00:32:06: Und zum Beispiel der erste Bezirk, der gar nicht davon profitiert.
00:32:09: Weil er eben zu weit weg ist vom Wiener Wald.
00:32:11: Also das kann man spüren oder?
00:32:12: Man braucht sich mal nur an einem Tag wie heute wo es wirklich ganzen Tag heiß ist um zwanzig, dreirundzwanzig Uhr aufs Radl setzen und von Stefans Platz losfahren bis nach Dornbach fahren.
00:32:22: Da wird man spür'n wie's immer kühler wird.
00:32:25: Und da sind diese Kaltluftsysteme.
00:32:27: Und die muss man natürlich erhalten.
00:32:29: am besten
00:32:30: Auch dass is eine Anpassungsmaßnahme, die quasi systematisch ist.
00:32:34: also ich find Anpassungsmaßnahmen in Städten müssen immer systematisch gedacht werden, nicht fallbeispielsweise.
00:32:42: Und wenn ich jetzt mir vorstelle, in Graz gibt es so Kaltluftsysteme und Linz gibt's die in Salzburg, in Innsbruck... ...und wenn ich mir die jetzt vorstell und ich möchte als Stadtplanungsobteilung die erhalten?
00:32:55: dann muss ich mir eben diese Karten anschauen, wo sind die?
00:32:57: Wo entstehen die?
00:32:58: Wohin fließen sie?
00:32:58: Wo profitieren die Menschen davon?
00:33:00: und kann dann mit der Planung darauf reagieren indem ich Gebäude so stelle dass die nicht abgebremst werden.
00:33:07: Dass sich nicht die Kaltluft staunt.
00:33:09: Dass die eben erhalten bleiben weil die total wertvoll sind auch in Zukunft.
00:33:13: übrigens
00:33:14: Wenn wir jetzt diesen Wienfluss also diesen Westwinter reinnehmen da ist ja ganz im Westen von Wien dann ist er dann bald Schembrunn Und da haben sie einen super Busparkplatz hin als verdient mit einem Autoparkplatz.
00:33:27: Also eigentlich genau bei der Luftschneise, wenn ich es jetzt richtig mir vorstelle oder?
00:33:32: Was denkst du dir dann dabei, wenn so was passiert?
00:33:35: Oder ist das eh egal und der Wind geht dann drüber und es
00:33:39: wurscht?
00:33:40: Vordergründe.
00:33:40: könnte man jetzt einmal noch sagen, dass es egal ist, wenn man die Größenordnungen verkeicht wie hoch ist die Kaltluft, wie mächtig, wie schnell fließt die Und wie groß ist der Busparkplatz im Verhältnis zum ganzen Kaltluftsystem, das von Hütteltorf oder von Leinzertiergarten auch hofter draußen bis zum Karlsplatz geht?
00:33:59: Könnte man sagen ja wohlst du da.
00:34:01: Aber es ist natürlich ein gewisser Summeneffekt, der erzählt weil wenn ich fünfzehn Busparkplätze baue, fünfzehnt Versiegelungen am Weg des Kalt luftstroms mache, naja dann wird er immer schwächer und irgendwann wird's spürbar weniger.
00:34:16: Das heißt grundsätzlich Muss man einerseits die Verhältnismäßigkeit natürlich überprüfen, auf der anderen Seite braucht es eben nicht eine Einzelfallentscheidung sondern eine Strategie.
00:34:28: Will ich grundsätzlich in einem Gebiet das in der Gestaltklimaanalyse als Kalkluftfluss also Kalk luftleitbaren wie das heißt ausgezeichnet ist?
00:34:37: Will ich dort Versiegelungen im großen Stil zulassen ja oder nein?
00:34:41: Also das ist so eine planungspolitische Entscheidung.
00:34:44: Aber das heißt, nur um das abzuschließen.
00:34:46: Wenn ich dort mehrere Flächen versiegeln, dann trifft es die Leute drinnen in der Stadt also die quasi... Die haben dann ihren Busparkplatz für die Touristen aber im Wirklichkeit wird's dann für die Leute drin an in der Start wärmer.
00:34:59: Ja plakativ formuliert ja Im Einzelfall wird man wahrscheinlich sich Schwerter und Endeffekt zu messen, aber eben wie gesagt in Summe.
00:35:08: Deshalb ist es so wichtig das systematisch zu betrachten.
00:35:11: Aber grundsätzlich gibt's bei Kaltluftsystemern die Schwäche werden aus welchen Grund auch immer an diese Fernwirkung ja?
00:35:16: Haben
00:35:17: wir den Österreich-Grund sich darauf geschaut dass man diese Kalt luftsysteme in den Städten erhaltet?
00:35:23: Ja grundsätzlich schon!
00:35:25: Es sind halt auch wieder wie sie eben diese Juristen so schön formuliert haben ein Softlaw, aber es wird gemacht.
00:35:31: also Wir haben jetzt in den großen Städten in Österreich gesehen erfreulicherweise, dass in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren das Bewusstsein für klimatologische Themen, für Anpassungsthemen sehr gewachsen ist.
00:35:44: Es gibt zum Beispiel jetzt in Wien Linz Graz und Innsbruck einen Stadtklimatologen oder eine Stadtklamatologin die für die Stadt sozusagen die Anwältin oder der Anwalt für die Belange Das Klimasinn.
00:36:01: Und das allein ist schon eine tolle Sache, weil dadurch habe ich natürlich eine stärkere Präsenz ein größeres Gewicht.
00:36:08: Ich hab diese Stadt-Klimaanalyse wo ich wirklich am Tisch legen kann Schaut's her da isst ja Kaltluftstrom der geht von da bis.
00:36:15: daher betrifft siebzig tausend Menschen.
00:36:18: Daher muss ich ihn erhalten und es ist was anderes als wenn ich sage Ja es gibt die Kalt luft.
00:36:23: Also ich muss mich auch gegen andere Abwägungsmaterien wappnen.
00:36:29: Ja, es wird drauf geschaut und es gibt tatsächlich bei Bauprojekten konkrete Entscheidungen die dann auch belastbar sind.
00:36:38: Die wirklich Änderungen in Plänen verursachen oder schon mal von vornhin ein Pläne verursachten, die dem Klimazuträglich sind.
00:36:46: Generell zur Klimawandelanpassung das Wohnen wird ja auch immer teurer und viele würden jetzt vielleicht meinen okay wenn man Viele herumtut mit der Klimawandelanpassung, wird das Wohnen noch teurer.
00:36:58: Stimmt es so?
00:36:59: Also kostet Klimawandelanpassungen jetzt zum Beispiel bei Stadt- und Entwicklungsgebieten wirklich viel Geld?
00:37:04: oder gibt's da auch viele Dinge die es günstig gibt oder vielleicht sogar gratis nur durch smarte Planungen?
00:37:10: Je früher ich daran denke, desto weniger kostet sie extra.
00:37:13: Ich finde dass moderne Wohnbauten schon sehr viele Merkmale aufweisen, die eine gewisse Zukunftsfähigkeit versprechen sowohl an was die Gebäude betrifft, die technisch anspruchsvoller und aufwendiger werden sehr zum Leidwesen von Unternehmen.
00:37:30: Die Gebäuden errichten und verkaufen weil es tatsächlich dann für die End-User wirklich teurer wird.
00:37:35: das ist schon so.
00:37:36: Auf der anderen Seite haben diese technischen Erweiterungen nicht immer nur oder ausschließlich den Klimawandel als Antrieb sondern einfach auch mal gesetzliche Normen wo es um Sicherheit geht oder eben ja andere Aspekte.
00:37:51: Und andererseits, der öffentliche Raum oder den halböffentlichen Raum rund um die Gebäude wird auch qualitativ tendenziell besser und schöner gestaltet.
00:38:00: Nicht nur schöner sondern auch qualitativ besser gestaltet mit höherer Aufenthaltsqualität mit mehr Goudis.
00:38:06: also es wird grundsätzlich Wohnbau schon aufwendiger und teurer aber nicht nur oder nur wenig wegen des Klimawandels.
00:38:14: Also das ist so eine eigene Thematik wie man die steigenden Qualitätsanspruch vor allem als gemeinnütziger Bauträger noch stemmen kann und das ist immer so ein Thema.
00:38:24: Und gibt es irgendwelche Fehler, die dann immer noch gemacht werden bei Neubau-Projekten?
00:38:30: Wo du dir denkst hey, das ist jetzt wirklich schon seit Jahrzehnten klar dass das eine Blödsinn ist und es wird aber immer noch gemacht.
00:38:37: Dann fällt mir eigentlich nichts ganz dringendes ein was mich persönlich immer wieder wundert ist, dass offenbar immer noch der südseitige Balkon ein großer Verkaufsschlager wo ich mir denke, also ich würde ihn nicht wollen.
00:38:51: Weil der eben dann drei Monate im Jahr nicht benutzbar ist.
00:38:54: so gesehen und das sind vielleicht so... Das sind wir wieder bei dem Thema, woher kommen wir klimatisch?
00:39:02: Oder wieder beim Thema dass Klima hat sich total verändert in den letzten zwanzig dreißig Jahren.
00:39:07: Wir sind übrigens die erste Generation Menschen, die das in ihrer Lebzeit noch spüren können wie sich Klima ändert Weil abgesehen von Vulkanenausbrüchen und Kometen einschlägen, die ganze Eiszeiten und so.
00:39:19: Das hat ja immer hunderte Tausende Jahre gedauert bis sich da was geändert hat.
00:39:23: Das heißt für den einzelnen Menschen war das Klima eigentlich immer stabil wenn er nicht ausgewandert ist oder einen Meteoriten-Einschlag erlebt hat oder ein Volkanausbruch Und für uns ändert es sich in absurd kurzer Zeit und insofern hinken wir vielleicht auch da ein bisschen nach.
00:39:40: Oder man sieht dass noch immer sehr viele Menschen Vielleicht weil sie das wollen, aber hm weiß ich nicht.
00:39:46: Also wenn es draußen fünfunddreißig Grad hat alle Fenster aufreißen in der Wohnung was eigentlich auch kontraproduktiv ist, weil ich könnte ja zumindest in den meisten Wohnungen siebenundzwanzig acht und zwanzigneun und zwantzig grad halten, wenn ich so lüfte dass sich in der Nacht aufmach und untertags zu macht.
00:40:02: Das ist ein bisschen das heißes schönes Wetter.
00:40:04: wir machen das Fenster.
00:40:05: Es kommt halt alles noch von früher und so ist es vielleicht mit diesen Südbalkonen auch zu erklären.
00:40:11: Aber um auf deine Frage zurückzukommen, nein, also irgendwelche ganz groben Sachen, wo ich mir denke, um Gottes Willen.
00:40:16: Da ist es eher im Bestand so, dass sich man denkt, wieso ändert man das nicht schneller?
00:40:21: Wieso transformiert man den öffentlichen Raum im Bestands nicht schneller von dem was in den Siebziger und Achtzigerjahren gebaut wurde?
00:40:28: Wenn du jetzt an so gelungene Beispiele denkst, was wären so best practice, wo man sieht ... So schaut Klimawandel angepasstes Leben aus.
00:40:39: Da macht es wirklich einen Unterschied, was man gebaut hat wie man gebaut.
00:40:44: Also wenn wir an Städte denken ein großer oder weniger großer Städter dann ist das eben vor allem für mich dieses neue Denken des Straßenraums weil ich mein ich selbst bin aufgewachsen mit in einer Straße ist es einfach ganz normal G-Steig, Parkspurfahrbahn und Parkspurt G-Stike.
00:41:02: Wie soll eine Straße sonst ausschauen?
00:41:03: vielleicht mal eine Allee mit Bäumen dazwischen den parkenden Autos Aber das war's.
00:41:08: Und ich glaub, vielen Menschen fehlt noch ein bisschen die Fantasie wie Straßenraum auch aussehen kann.
00:41:12: Es gibt in Wien diesen Ansatz der Gartenstraßen wo man einfach stückweise Straßen so umgestaltet dass sie einfach nicht Parkplatz sind sondern Aufenthalt zu haben.
00:41:22: Das wäre zumindest für mich zum Beispiel etwas was wirklich so Leuchtturmprojekte sind.
00:41:28: Best Practice Beispiele Wie
00:41:29: schauen Sie konkret aus?
00:41:31: Ja also da muss ich mir vorstellen Vor Schulen wird das sehr oft gemacht, oder?
00:41:36: Man kommt raus aus der Schule und es gibt einen gestalteten Platz mit einem grünen Raum.
00:41:41: Mit einem bescharteten Aufenthaltsbereich vielleicht mit einem Wasserspiel.
00:41:46: dann gibt's aber sehr wohl was Notwendiges eine Anlieferung ein Radweg durch.
00:41:50: Es ist einfach ein Multi-U Space also ein Raum den viele Menschen mit vielen dürfen nützen können Und nicht nur einer Nutzung dient nämlich dass ich mein Auto dort abstelle weil das ist wirklich von vorgestern diese Idee.
00:42:03: Und da gibt es viele Beispiele.
00:42:06: In Paris wird das sehr systematisch gemacht,
00:42:08: z.B.,
00:42:09: da werden Boulevard und Straßen umgebaut in Wien aber auch eben für meinen Geschmack zu punktuell und zu wenig systematis.
00:42:17: Es gibt als Kontrast vielleicht die Vorstellung wir stellen uns den Schwarzenbergplatz vor wo's einfach nur zu betoniert ist, wo ich mir denke ja es kann noch solche Plätze geben.
00:42:30: jetzt mal als Kontrastvorstellung.
00:42:32: Und dann stelle ich mir vor, im Vergleich dazu ein paar Meter weiter wo der Hochstrahlbrunnen steht mit einem... Also gleich daneben ist das in Wien.
00:42:41: Wo in der Mitte dieser riesige Sprinkbrunnern ist, da brauche ich nur in die Nähe kommen und es fühlt sich schon um fünf Grad kälter an weil diese gefühlte Temperatur wie nämlich Hitze war in der Stadt.
00:42:51: Die ist auf einmal um fünf grad niedriger.
00:42:53: also Ich finde Diese Kontraste die zeigen sie schon sehr gut.
00:42:57: In anderen Landeshauptstätten gibt's auch immer wieder Umbauprojekte zurzeit, umgestaltungsprojekte wo eben aufgerissen wird.
00:43:05: Wo raus aus dem Asphaltdüsen Wien heißt wieder.
00:43:08: Wo man die entziegelt, wo man Grünflächen baut, wo Aufenthaltsbereiche geschaffen werden, wo vorher keiner sein wollte.
00:43:17: Das sind die Leuchttunbeispiele für mich.
00:43:19: Das ist vielleicht nur kurz zum Abschluss und zwar das Time Magazine hatte ich ja neben Größen wie Anne Hidalgo zu den hundert Personen auf die Climate List genommen, also Personen die sich um die Bekämpfung der Klimakrise ausgezeichnet haben.
00:43:33: Was machst du denn anders als andere Klimawandel-Anpassungsexperten?
00:43:37: oder warum glaubst du hast du es da auf diese Liste geschafft?
00:43:40: Ich denke mir der ausschlaggebende Grund war einerseits einfach die internationale Präsenz, weil wir mit unserem Büro auch an Anpassungsprojekten
00:43:51: in
00:43:52: Deutschland arbeiten zum Beispiel in Hamburg oder in Frankfurt.
00:43:55: In Frankfurt war es der Hochhausrahmenplan, der neue Hochausstandorte geprüft hat wo wir die Zukunftsfidtheit sozusagen nicht immer FidTheit geprüfte haben oder in Hamburg war es ein Innovationsquartier das wir eben begleiten durften und so weiter.
00:44:09: also diese Sichtbarkeit Die war einerseits und andererseits glaube ich, dass die Juroren, die das entschieden haben gefallen hat.
00:44:17: Dass man das auch sieht dann.
00:44:19: Also, dass wirklich etwas umgesetzt wird.
00:44:22: Und was ich vorher schon gesagt habe, was mich sehr motiviert und viel von meinem Antrieb bringt... ...dass man dort hingehen kann und sagen ja okay, ich bin jetzt in einem Stadtviertel da hab' ich mitgearbeitet.
00:44:35: Das wäre nicht so grün zum Beispiel wie wenn ich nicht mitgearbeitet hätte.
00:44:39: also Ich glaube, das ist der Punkt, dass man da wirklich was bewegen kann mit dem, was man
00:44:44: macht.
00:44:45: Danke Matthias Rathal für das Gespräch!
00:44:46: Ja gerne es hat mich sehr gefreut.
00:44:48: Das war Edition Zukunft für heute.
00:44:50: Wenn euch dieser Podcast gefällt dann abonniert uns, empfehlt uns weiter und bewertet uns natürlich auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl.
00:44:57: Feedback könnt ihr uns an podcastatderstandard.at.
00:45:01: schreiben.
00:45:02: Ganz besonders freuen wir uns, wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt.
00:45:04: Zum Beispiel mit einem Smart-Abo.
00:45:06: mehr dazu auf abo.desstandard.at.
00:45:09: Die nächste Folge Editions Zukunft kommt übernächste Woche.
00:45:12: Wir sind Benedikt Naruto Slavski
00:45:15: und Philipp Prama
00:45:16: Ciao.