Edition Zukunft

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Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Transkript

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00:00:07: Ihr hört Edition Zukunft Klima-Fragen, den Standard-Podcast zu Klima und Umwelt.

00:00:12: Ich bin Lisa Breit.

00:00:32: Vor nicht allzu lange Zeit hat Österreich ja ein neues Panzsystem eingeführt.

00:00:37: Und das soll dafür sorgen, dass die Sammelboten und in weiterer Folge auch die Recycling-Quoten verbessert werden.

00:00:44: Aber wie gut funktioniert dieses Sammelsystem wirklich?

00:00:47: Das bespreche ich in dieser Folge mit dem Abfall-Experten Roland Pomberger.

00:00:51: Außerdem geht es um die Sammelmoral der Österreicherinnen und Österreicher, um intelligenten und richtig, richtig dummen Müll und die Frage, was nun eigentlich wirklich alles in die gelbe Tonne gehört.

00:01:04: Guten Tag, Herr Professor.

00:01:05: Schön, dass Sie heute da

00:01:06: sind.

00:01:07: Hallo und Glück auf.

00:01:09: Nehmen wir das aktuelle Thema zuerst.

00:01:12: Seit Jena gibt es ja das Einwegpfand in Österreich.

00:01:16: Haben Sie sich persönlich schon dran gewöhnt?

00:01:18: Ich denke, die Übergangszeit war ein paar Wochen, wo man noch ein bisschen geschaut hat.

00:01:23: Ist das jetzt wirklich eine Pfandflasche oder ist das keine Pfandflasche?

00:01:27: Wo man sich in der Wohnung überlegt hat, wo lagert man das Ganze?

00:01:31: Wie geht man damit um?

00:01:32: Aber das war bei uns im Haushalt ein, ich sag mal, die Frage von einigen Tagen oder zwei, drei Wochen.

00:01:39: Und dann lief es.

00:01:40: Und auf großer Ebene lässt sich denn schon abschätzen, wie gut das System wirkt?

00:01:45: Nun, das Pfandsystem ... ist eine Notwendigkeit, die deshalb entstanden ist, weil wir von der EU Quoten haben für Getränkeflaschen und es zumindest nach verschiedenen Studien, die im Vorfeld gemacht worden sind, nicht klar war oder eigentlich zu erwarten war, dass das mit dem bisherigen System, wie wir gesammelt haben und verwertet haben, diese Quoten nicht erreicht werden können.

00:02:11: Und deshalb ist das Pfannsystem sozusagen eine Weiterentwicklung.

00:02:17: Da muss man sich jetzt erst einmal überlegen, was ist ein Pfand?

00:02:19: Ein Pfand ist eigentlich ganz was Einfaches erklärt.

00:02:22: Ein Ding, das keinen Wert hat, dem wird ein künstlicher Wert verliehen.

00:02:28: Das können jetzt im Falle einer Getränkeflasche zehn Cent sein, zwanzig Cent.

00:02:32: Wenn man zu wenig sammelt, und das ist das Elegante an der Geschichte, dann erhöht man einfach das Pfand.

00:02:38: Und irgendwann einmal tut auch wirklich jeder mit.

00:02:41: Und insofern glaube ich schon, dass das Pfandsystem sich jetzt einmal läuft.

00:02:47: So wirklich die Zahlen wird man erst dann nach einer gewissen Zeit sicher feststellen können.

00:02:55: Aber diese Statistiken werden auf alle Fälle gemacht.

00:02:57: Ich denke, man muss diese Übergangszeit, muss man da ein bisschen rausrechnen.

00:03:02: Weil Sie vorher gesagt haben, irgendwann tut jeder mit, sind twenty-fünf Cent denn anreiz genug?

00:03:08: Ich glaube schon.

00:03:09: Also wenn ich so in meinem Bekanntenkreis schaue oder auch Gehe mit offenen Augen durch die Landschaft und schau, was da so herum liegt, das klassische Litterring.

00:03:19: Und was mir schon auffällt, ich sage es mal ganz normal, Plastikflaschen.

00:03:25: Das heißen sie ja Wahrheit nicht, aber Plastikflaschen liegen aus meiner Erfahrung weniger herum.

00:03:32: Und ich denke, es wirkt.

00:03:36: Und wenn die fünfundzwanzig senkt nicht reichen würden, dann müsste man halt dreißig Cent machen.

00:03:41: Es gibt Fachleute, die kritisieren, dass man das Fun-System noch innovativer hätte gestalten können, also beispielsweise stärker mit dem Smartphone verbinden, sodass man den Boden gleich aufs Smartphone bekommt.

00:03:53: Wie stehen Sie dazu?

00:03:54: Das geht dann in die Richtung der Geschäftsmodelle hinein.

00:03:57: Das ist nicht mein Fachgebiet.

00:03:59: Ich bin Abfallwirtschaftler, ich beschäftige mich damit, wie man etwas sammelt, wie man die Rohstoffe als Sekundär-Rohstoffe wieder aus dem Abfall herausbekommt.

00:04:08: Es gibt mit Sicherheit so Cashback-Systeme und digitale Methoden.

00:04:15: Ich denke, man hätte vielleicht ein wenig offensiver sein können und vielleicht das auch ausprobieren können oder vielleicht auch anbieten diese Systeme.

00:04:26: Ich bin da eher optimistisch und offensiver.

00:04:29: Aber wie gesagt, das ist nicht mein Spezialgebiet.

00:04:32: Ein intelligenten Müll wird ja bereits geforscht.

00:04:35: Ist es eigentlich vorstellbar, dass in Zukunft sämtliche Produkte einen Chip haben, der Auskunft darüber gibt, welche Komponenten darin enthalten sind?

00:04:44: Also könnte es zum Beispiel sein, dass ein Chip-Sackal sagt, ich bin ein Chip-Sackal und ich bestehe aus dem und dem?

00:04:51: Ja und nein.

00:04:53: Technologisch ist vieles denkbar.

00:04:55: Man könnte in Wahrheit jedes Produkt mit einem Chip ausstatten.

00:05:00: Und jetzt kommt das Aber.

00:05:02: Überlegen Sie mal, wie viel das Chipsackal wert ist.

00:05:05: Da wäre doch dann der Chip ein vielfaches wertvoller als das Ding selber.

00:05:11: Also an dem wird es schon mal scheitern.

00:05:14: Was anderes ist es möglicherweise bei Produkten, die einfach einen höheren Wert haben.

00:05:20: Und genau hier gibt es bereits Überlegungen.

00:05:23: Das ist das sogenannte digitale Produktpass, der auch von der Europäischen Union propagiert wird.

00:05:31: Der steht sogar als Ziel in der österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie drinnen und es ist zu erwarten, dass bestimmte Produkte, ich denke zum Beispiel an Elektrogeräte oder so, die müssen natürlich einen gewissen Wert haben und die müssen sozusagen auch langlebig sein, dass man diese mit einem digitalen Produkt was ausstattet, wieder genau auszuformen ist, ob das dann ein Chip, eine RFID oder nur ein Code ist, ja das ist dann eine andere Sache.

00:05:57: Allerdings sind auch hier eine kleine Einschränkung.

00:06:00: Es gibt ja schon Kennzeichnungspflichten für verschiedenste Produkte.

00:06:04: Zum Beispiel auch bei Textilien.

00:06:05: Sie haben da ein Etikett drauf und da steht drauf, aus welchem Material die Textilen bestehen.

00:06:09: Wir haben Forschungsprojekte auch im Bereich des Textilrecyclings und wir haben mal überprüft, ob das, was da hinten drauf steht, auch wirklich aus dem besteht.

00:06:19: Und da kommen sie drauf, dass so etwa zwanzig Prozent irgendwas drauf steht.

00:06:24: Also nur weil etwas gekennzeichnet ist, heißt noch lang nicht, dass das auch wirklich drinnen ist.

00:06:30: Und das zweite, was ein Problem ist mit dem Abfall, das Produkt kann man ja super kennzeichnen.

00:06:34: Aber stellen Sie mal vor, das ist dann hundertmal gewaschen oder benützt umgesiedelt, ist das dann noch erkennbar?

00:06:43: Dann geht das sozusagen in den Abfall hinein, wird vielleicht von einem Müllauto verpresst, geht eine Sortieranlage wird zerkleinert, was bleibt dann von der Kennzeichnung über?

00:06:53: Die Idee ist gut, aber man muss das für jedes Produkt durchdenken, ob's dort auch wirklich was bringt.

00:07:00: Ob sich's auch auszahlt.

00:07:01: Fünfhundert Kilomüll produzieren ja die Österreicherinnen und Österreicher pro Jahr durchschnittlich.

00:07:07: Wie sieht denn typischer Haushaltsmüll aus?

00:07:10: Ja, sie brauchen nur schauen, was sie selber wegschmeißen.

00:07:14: Also sie haben mit Sicherheit den Restmüll, dann haben sie die verschiedensten Altstoffe.

00:07:18: Und natürlich notwendig ist, dass der Bürger selber trennt.

00:07:21: Also der Bürger ist das erste Sortiermaschine, wenn sie so wollen.

00:07:25: Und wenn sie zu Hause ein Ding in die Hand nehmen und nicht in die richtige Tonne schmeißen, dann landet es aller Wahrscheinlichkeit im gemischten Restmüll.

00:07:34: Und dann ist es fürs Recycling und für die Rückgewinnung von Rohstoffen fast verloren.

00:07:40: Also die Bedeutung des Bürgers und dass der Bürger im System mitarbeitet, ist essentiell und das unterscheidet uns vielleicht von anderen Gebieten.

00:07:49: Dazu möchte ich auch später nochmal kommen.

00:07:52: Aber zunächst noch eine andere Frage.

00:07:54: Wenn man sich so umsieht, also zumindest in Wien, dann sieht man jede Menge Müllsünden.

00:07:59: Da sind Plastiksackerl im Biomüll-Container, Matratzen, alte Fernseher auf der Straße.

00:08:06: Ist die Mülltrennung zu kompliziert?

00:08:08: Oder sind wir zu blöd dafür?

00:08:10: Also erstens muss ich jetzt die Stadt Wien ein bisschen in Schutz nehmen.

00:08:15: Also Sie haben natürlich recht, es gibt Gebiete oder Bereiche wo einen das wirklich auffällt.

00:08:20: Aber in Summe gesehen würde ich mal sagen, dass Österreich jedenfalls und auch die Stadt Wien zu den sauberen Städten und Österreichers Land zählt.

00:08:30: Sie brauchen nur auf Urlaub vor allen verschiedenen Länder, dann können Sie das selbst mitnehmen.

00:08:35: Aber natürlich... Das Problem ist in Wahrheit nicht, dass wir zu blöd sind dafür, sondern dass wir zu anonym sind.

00:08:42: Immer dann, wenn etwas anonym ist, dann tut man sich oder dann tut der Bürger oder Bürgerin sich mit der Trennung etwas schwerer.

00:08:52: Und jetzt komme ich so auf eine ganz interessante Geschichte aus dem Nudging heraus, das Nudging, wenn sie einen Müllkübel oder einen Müllsammelinsel stehen haben.

00:09:04: Und dort auf die Wand, die vielleicht daneben ist, große Augen malen und am Boden die Fußtritte aufmalen zur richtigen Tonne, dann wird auch besser getrennt.

00:09:16: In der Abfallwirtschaft ist es immer am schwierigsten in den städtischen Bereichen, in denen, wo viele Menschen leben, Hochhäuser, weil das dann irgendwie anonym wird.

00:09:27: Wenn sie ein Einfamilienhaus am Land haben, dann haben sie ihre eigenen Mülltonnen.

00:09:33: Ja, da wird es ja schon ein Drama, wenn irgendjemand anderer dein Stück hinein ist.

00:09:36: Das sind ja meine Mülltonnen.

00:09:38: Verstehen Sie?

00:09:38: Das ist das Problem, das wir hier haben.

00:09:41: Und deshalb ist auch die Sammelmoral und auch die Qualität der Sammlung im großstädtischen Bereich eine größere Herausforderung.

00:09:49: Weil es nicht zu stark die Nachbarinnen und Nachbarn als Kontrollorgan gibt, sozusagen.

00:09:55: Noch kurz zum Nudging.

00:09:56: Das ist ja quasi ein Konzept aus der Verhaltensökonomie.

00:10:00: Das besagt, dass man Anreize schafft, um ein gewisses Verhalten zu fördern.

00:10:04: Ja, also ich halte das für sehr, sehr wichtig.

00:10:07: Das Nudging von Richard Taylor, der dafür ja auch den Nobelpreis gewonnen hat.

00:10:12: Und das ist etwas, was bewusst oder unbewusst in der Abfallwirtschaft sehr viel eingesetzt oder Methoden daraus.

00:10:19: Wie soll man denn sonst Menschen dazu motivieren, ihre Abfälle dann beim Abfallwirtschaftszentrum abzuliefern und dort noch in der richtigen Reihenfolge Zeit zu investieren, das getrennt wird?

00:10:31: Und ich könnte noch viele andere Beispiele nennen, Littering zu vermeiden und so weiter und so fort.

00:10:36: Und ich denke, ein sehr erfolgreiches Konzept ist, wenn man diese Methoden des Nudgings und der angewandten Psychologie anwendet.

00:10:45: Das tut niemandem weh.

00:10:47: Und wir machen das ja alles freiwillig, aber wir werden ein bisschen in diese Richtung gestupst.

00:10:52: Okay.

00:10:53: Zu geltend Tonne.

00:10:54: Also, im Jahr zwanzig wurde ja das System in allen Bundesländern vereinheitlicht und es sollen dort nun überall auch Plastikverpackungen und Metalldosen hineingeworfen werden.

00:11:06: Manchmal habe ich persönlich so den Eindruck, dass viele sich nicht so richtig damit auskennen, was jetzt wo rein soll, woran liegt das?

00:11:13: und können sie das vielleicht auch ein bisschen aufklären.

00:11:16: Ich glaube, man braucht gar nicht so viel darüber nachdenken.

00:11:20: Also je mehr man nachdenkt, das abfallwirtschaftliche System kommt auch damit zurecht, wenn mal mal was Falsches drinnen ist.

00:11:26: Meiner Sicht ist es besser mehr zu sammeln.

00:11:29: Warum?

00:11:29: Weil es im Hintergrund Sortieranlagen gibt.

00:11:33: Und diese Sortieranlagen sind... darauf spezialisiert mit verschiedensten fortschrittlichen Technologien, die Verwertband-Dinge dann wieder rauszusortieren.

00:11:43: Das funktioniert heute mit Sensor-Best Sorting, das heißt auf einem Förderband läuft das Material und dann wird das mit Licht bestrahlt und von jedem Stück, jedem Partikel wird das Spektrum analysiert.

00:11:54: Das Spektrum kann man auf die chemische Zusammensetzung schließen und dann weiß der Computer genau dieses Teil, was jetzt auf dem Förderband ist.

00:12:02: Das besteht jetzt aus Polyethylate.

00:12:04: oder das PET oder das Polystyrol oder sonst irgendwas.

00:12:08: Und am Ende des Förderbandes oder dieser Maschine wird also dann ganz gezielt, der hat Kunststoff herausgeschossen.

00:12:15: Also verstehen Sie, wenn da mal jetzt eine Gummiente drinnen ist, ja, weil Sie geglaubt haben, die gehört da rein, auch kein Problem.

00:12:22: Als Bürger sollte man sich eines merken, die Gelbetonne ist ein Sammelsystem für Kunststoffverpackungen und für Metallverpackungen.

00:12:33: sofern sie nicht befandet sind.

00:12:34: Das heißt, alles was Verpackung ist und was Kunststoff ist, und ich glaube Kunststoffplastik kann jeder irgendwie zuordnen, wenn es eine Verpackung ist und Kunststoff ist, dann kürzt er rein.

00:12:48: Und auch Metalldosen, sofern sie nicht befandet sind.

00:12:52: Und diese Verwirrung stammt, glaube ich, aus der Zeit, als in verschiedensten Gebieten in Österreich parallel fünf verschiedene Systeme existiert haben.

00:13:01: Das war falsch.

00:13:03: Rückwirkend war das falsch.

00:13:05: Warum ist es so gewesen?

00:13:07: Man hat die Sammel- und Verwertungssysteme, die dafür zuständig sind, die haben eigentlich geschaut, dass sie die Quoten der EU einhalten.

00:13:14: Und da haben sie dann durchaus nicht die Motivation gehabt, möglichst hohe Quoten zu erreichen, sondern genau die Quoten, die halt vorgeschrieben waren.

00:13:23: Und deshalb hat man in gewissen Gebieten, wie zum Beispiel auch in den Großstädten, aber auch in anderen Gebieten, gesagt, na, da sammeln wir jetzt nur Holkörper, Getränke, Flaschen oder dort sammeln wir ein bisschen anders.

00:13:35: Und das hat dann zu einem Wildwuchs geführt, das ja passieren hat können, also in Niederösterreich, im Waldviertel.

00:13:41: Da haben sie vielleicht gewohnt, da haben sie ein anderes System gehabt, wenn sie zur Arbeit gefahren sind, was wieder anders.

00:13:46: Und die Kinder in der Schule haben auch ein wieder ein anderes gehabt, da hat sich ja wirklich keiner ausgekannt.

00:13:50: Und insofern ist diese Vereinheitlichung, die passiert ist, gescheit und richtig, weil jetzt muss alles gesammelt werden.

00:13:58: Und das ist auch notwendig, weil wir bei den Kunststoffen, Kunststoffverpackungen, also beim Plastik allgemein, noch einen großen Nachholbedarf haben.

00:14:06: Die Quoten, die vorgeschrieben sind auch von der EU, erreichen wir bis heute nicht.

00:14:11: Also im Zweifelsfall auch eher mehr in die gelbe Tonne.

00:14:15: Bitte mehr in die gelbe Tonne.

00:14:17: Nur als Beispiel, wir hatten vorher eine Quote von einundzwanzig, fünf Prozent.

00:14:21: fürs Recycling von Kunststoffverpackungen.

00:14:24: Seit Anfang dieser, also für Jahr zwanzig, fünfundzwanzig ist das jetzt angehoben worden auf fünfzig Prozent.

00:14:29: Also ein Mehr ist eine Verdoppelung, eine Verdoppelung.

00:14:33: Das heißt, um das zu erreichen, müssen wir mehr sammeln, wir müssen besser sortieren und wir müssen auch besser Recycling.

00:14:41: Nur durch diese drei Stufen schafft man es, dass man wirklich diese Quoten erreichen kann.

00:14:47: Und das ist, da haben wir das immer nicht ganz so gut, da haben wir wirklich noch was zu tun.

00:14:51: Ein ganz kniffliger Fall ist ja der Jokorbecher.

00:14:54: Also ich meine speziell jenen mit der Papierumwandelung.

00:14:58: Eigentlich müsste er ja in drei verschiedene Mülleimer, der Plastikbecher in die gelbe Tonne, das Papier ins Altpapier und die Alufolie in das Alu in den Restmüll oder?

00:15:10: Grundsätzlich haben sie recht.

00:15:12: Man könnte allerdings den Aloteckel auch sozusagen in der gelben Tonne belassen, weil das ist ja Verpackung und besteht halt das Alu und... wird durchaus heraus sortiert, wenn er getrennt ist.

00:15:23: Viele lassen, glaube ich, auch diese Papierumantelung dran.

00:15:27: Leider ist das ein großes Problem.

00:15:29: Ja, ja und nein.

00:15:31: Das kommt dann ganz drauf an.

00:15:33: Wie gesagt, das ganze Material geht dann in Sortieranlagen und diese Sortieranlagen können nur dann etwas korrekt erkennen, wenn es aus einem Material besteht.

00:15:41: Und ich habe das vorher schon gesagt.

00:15:43: Die Technologie, die heute angewendet wird, ist das Sensor-Best-Sorting.

00:15:46: Das heißt, es wird mit Licht bestrahlt.

00:15:48: Das heißt, es wird die Oberfläche gemessen.

00:15:50: Wenn da jetzt der ganze Sleeve noch drauf ist, dann erkennt die Maschine oder der Computer oder der Sensor.

00:15:59: Das ist Papier und er will aber eigentlich den.

00:16:01: Ich habe das Polystyrolbächer da raus schießen.

00:16:05: Das heißt die Wahrscheinlichkeit, dass das als richtig erkannt wird, sinkt.

00:16:08: Und insofern wäre es sehr gut, wenn der Bürger das auch wirklich tun würde.

00:16:14: Es ist ja eigentlich ganz einfach.

00:16:16: Das sind ja so konstruiert, das ist runterreißend, das ist so hinterreißend.

00:16:19: Es ist nicht wirklich kompliziert.

00:16:21: Auf der anderen Seite könnte man der Verpackungsindustrie schon ein bisschen vorwerfen, warum sie den Bächer nicht aus einem Material machen.

00:16:30: Aber da scheinen die Marketingleute stärker zu sein, als die, die dann hinten in der Abfallwirtschaft die Probleme haben.

00:16:36: Vielen stellt sich auch die Frage vor dem Wegwerfen auswaschen oder nicht.

00:16:41: Es ist nicht so tragisch.

00:16:43: Also machen Sie sich keine großen Sorgen.

00:16:47: Wenn Sie es auswaschen, hat das gewisse Vorteile eher bei Ihnen zu Hause.

00:16:51: Sie verlagern in Wahrheit den Inhalt, der ja essbar ist oder war, denn verlagern Sie eines Abwasser mit diesen nun verunreinigen Abwasser, kommen die Kläranlagen bestens zurecht.

00:17:03: Also sie brauchen keine Sorge haben, dass Wasser, das dadurch den Inhalt verunreinigt ist, wird dadurch die Kläranlagen gereinigt und ist kein Problem.

00:17:10: Ich habe den Vorteil, dass natürlich, wenn sie das in der Wohnung lagert, nach zwei, drei Tagen weniger zu riechen anfängt.

00:17:18: Also insofern ist das ganz praktisch, wenn man das ein wenig reinigt.

00:17:22: Für die Sortierung selber, wenn da nur oberflächig verunreinigt ist, ist das ziemlich wurscht.

00:17:27: Also wenn Sie etwas Ganzes haben oder große Reste drinnen haben, dann wäre das schon ein Problem.

00:17:32: Aber wenn es nur wie normal, also oberflächig verunreinigt ist, ist das normal, ist kein Problem.

00:17:37: Und im Kunststoff-Recycling selber, also nicht zur Tieranlage, sondern danach, wo dann quasi alle Joghurtbecher oder, denke ich, das Polysterol, bin ich mir jetzt aber nicht ganz sicher, hinkommen zu einem Polysterolverwerter.

00:17:50: der arbeitet dann sowieso mit einem Nass-Aufbereitungsprozess.

00:17:54: Da heißt, da wird das Ganze geschreddert in kleiner Partikel.

00:17:57: Das wird entsprechend heiß gewaschen, damit also die Partikel dann auch wirklich sauber sind.

00:18:02: Also auch dort geht es quasi ins Abwasser hinein.

00:18:05: Dann erfolgt dort auch noch eine Trennung, falls irgendein Fehlwurf drinnen ist oder die Sortierenmaschine nicht gescheit gearbeitet hat.

00:18:11: Also es wird früher das Schirpeter gewaschen.

00:18:13: Entweder waschen Sie das vorher, dann ist es schön oder es wäschter Recycler.

00:18:18: Also beides gut.

00:18:19: Beides gut, ja.

00:18:20: Bevor Sie an die Uni kamen, haben Sie in einem Abfallunternehmen gearbeitet.

00:18:25: Wie sind Sie denn auf diesem Berufsweg gekommen?

00:18:28: Warum Abfall?

00:18:29: Ja, das ist ganz spannende Geschichte.

00:18:31: Ich habe an der Montano-Universität Leoben Bergbau studiert.

00:18:35: Das hat eigentlich Bergwesen geheißen, also de facto Bergbau und habe dann abgeschlossen mit Spezialisierung schon auf Deponitechnik.

00:18:42: Damals war die Deponierung eigentlich das Hauptthema im Umweltbereich.

00:18:47: Und damals waren aber die Rohstoffpreise so niedrig, dass ich mir gedacht habe, Bergbau, also unbedingt in Südafrika, Alaska oder in Australien will ich dann auch nicht in einem Bergbau arbeiten.

00:18:58: Und dann habe ich mich für Abfall begonnen zu interessieren und habe bei einer ganz kleinen Firma angefangen.

00:19:04: Die hatte damals, glaube ich so, um die Hundertfünfzig, keine Hundertfünfzig Leute.

00:19:08: Ja, und da war ich dann genau zwanzig Jahre dort.

00:19:12: Und dieses Unternehmen hat sich in dieser Zwischenzeit sehr entwickelt, wie ich genau nach zwanzig Jahren gegangen bin.

00:19:18: Die Saubermacher, für immer Saubermacher, hatte das Unternehmen viertausend Leute.

00:19:22: Und das ist natürlich schon ein bisschen Glück, wenn man da so mitwächst.

00:19:26: Und ich habe, wie ich angefangen habe, war Abfallwirtschaft ein bisschen küberl ausleeren.

00:19:30: Mehr war das nicht.

00:19:31: Und in der Zwischenzeit hat sich alles entwickelt und ich hatte die Möglichkeit da überall auch ein bisschen meine Handschrift zu hinterlassen.

00:19:38: Ja, und dann habe ich nach zwanzig Jahren das Gefühl gehabt, ich war Geschäftsführer, ich war für Forschung, Entwicklung und für viele verschiedene fachliche Dinge zuständig.

00:19:47: Ich hatte das Gefühl, dass ich eigentlich schon alles gemacht habe.

00:19:50: Und dann gab es die Möglichkeit oder die Chance, sich auf eine Professur an der Montanuniversität zu bewerben.

00:19:56: Das war für mich die größere Herausforderung.

00:19:58: Ich hatte keine Unikarriere vor.

00:20:00: Ich habe sogar meinen Doktorat berufsbegleitend gemacht und gerade erst zwei Jahre vorher abgeschlossen.

00:20:05: Also das ist sehr ungewöhnlich.

00:20:07: Ja, und dann hatte ich auch mich sehr darum bemüht.

00:20:10: Und ich meine, das ist eine europaweite Ausschreibung.

00:20:13: Da haben sie zwanzig Konkurrenten aus ganz Europa, die sich auch für so was bewerben.

00:20:18: Und man hat dann mich sozusagen für diese Professur berufen.

00:20:22: Und dann habe ich ein kleines Institut übernommen und in der Zwischenzeit zählt das zu den zwei größten Instituten der Montano-Universität.

00:20:29: Also wir sind, glaube ich, ganz erfolgreich.

00:20:32: Und was hat sich denn in der Zeit verändert, seitdem sie sich mit dem Thema befassen?

00:20:36: Also wird unser Müll immer mehr, wie man so manchmal den Eindruck hat.

00:20:41: Und gibt es vielleicht sowas wie Moden beim Thema Abfall?

00:20:45: Was hat sich verändert?

00:20:46: Also Sie meinen jetzt, seit ich mich begonnen habe mit Abfall zu beschäftigen.

00:20:50: Nun, ich habe schon gesagt, ich angefangen habe, hatte ich das Gefühl, dass es ein bisschen küberlos leeren.

00:20:55: Und in der Zwischenzeit ist ja alles gekommen.

00:20:57: Ich habe gesagt, einer Neunzig oder einer Neunzig habe ich begonnen.

00:21:00: Da ist das erste Gesetz überhaupt gekommen zur Abfallwirtschaft.

00:21:03: Da gab es vorher nix.

00:21:05: Und im Wahrheit war alles Restmüll, ein bisschen Papier und so Sachen.

00:21:10: Aber der getrennte Sammlung hat sich entwickelt.

00:21:11: Die Abfallaufbereitung hat sich entwickelt.

00:21:14: Dass wir organische und brennbare Abfälle nicht mehr deponieren dürfen oder viele Abfälle nicht mehr deponieren dürfen.

00:21:21: Dass es Recyclingquoten gibt.

00:21:23: All das hat sich entwickelt.

00:21:25: Es ist extrem... differenziert wurden, auch die technologische Entwicklung hat sich rasant entwickelt.

00:21:31: Insofern war das eine absolut spannende Zeit und wir sind jetzt sozusagen in dem Weg, dass die Abfallwirtschaft sich als wesentlichen Teil der Kreislaufwirtschaft versteht.

00:21:45: Und es geht auch viel mehr heutzutage um Rohstoffe, um sekundäre Rohstoffe.

00:21:51: Es geht viel mehr um den Umweltnutzen, den wir haben.

00:21:54: Und insofern ist das alles vielseitiger geworden und allein, dass wir über Abfall reden, war damals am Anfang fuhi und überhaupt.

00:22:04: Und was machst du in so einer Branche?

00:22:06: Das hat sich ja massiv verändert.

00:22:08: Heute studiert man de facto Abfallwirtschaft, Recycling, Kreislaufwirtschaft.

00:22:12: Das kann man studieren.

00:22:14: Bei uns auf der Montagne haben wir drei Studienrichtungen, die sich dieser quasi diesen Bereich abdecken.

00:22:19: Recyclingtechnik, kann man Recycling verfahren, entwickeln.

00:22:23: Wir haben Umwelt- und Klimaschutztechnik, wo es eine Spezialisierung auf Abfallwirtschaft geht.

00:22:28: Und wir haben, sagen wir, Engineering.

00:22:31: Also, das hat sich verändert.

00:22:34: Stichwort Kreislaufwirtschaft, wie steht denn Österreich hier da?

00:22:38: Ja, da muss man sich schon mal überlegen, was man alles unter... Kreislaufwirtschaft ist so ein Wort, das man wunderbar immer verwendet, aber so wirklich ganz genau wissen, was das jetzt wirklich ist.

00:22:47: Das ist, glaube ich, manchmal nicht der Fall.

00:22:50: Kreislaufwirtschaft ist, wenn man Die Produkte möglichst lange nützt, wenn man möglichst wenig Rohstoffe drinnen hat, wenn sie möglichst umweltverträglich sind, auch die Produkte möglichst umweltverträglich sind.

00:23:03: Und wenn sie end of life sind, ja auch durch Reparieren oder Refurbish oder Reuse sozusagen die Nutzungszeit zu verlängern.

00:23:11: Und am Ende der Lebenszeit sich ums Recycling und um die Verwertung zu kümmern.

00:23:16: Und da gibt es in Österreich seit zwei Jahren eine eigene Kreislaufwirtschaftsstrategie, was sehr gut ist.

00:23:22: Und das ist auch eine sehr gute Strategie mit vielen Zielen und Vorhaben, die da drin entstehen.

00:23:27: Und das Grundkonzept ist sogar dieses ZNR-Modell.

00:23:32: Da steht ganz oben rethink and refuse.

00:23:36: Ich möchte jetzt nicht alle runterzählen.

00:23:38: Da zählt auch das Repair und Reviews dazu.

00:23:40: Und es zählt auch das Recycling und Recover dazu.

00:23:44: Und an das sollte man sich halten, wenn man Produkte entwickelt, wenn man Produkte in Umlauf bringt, wenn man Produkte dann auch verwertet.

00:23:51: Die Wahrheit dahinter, wenn man sich unsere Konsumgesellschaft anschaut und wenn man sich anschaut, wie viele dumme Produkte es gibt.

00:23:59: Und ich nehme den Begriff wirklich dumm, die Einwegprodukte sind, die eigentlich Probleme machen, dann ja, da zweifelt man ein wenig an der Kreislaufwirtschaft.

00:24:08: Aber wir haben halt noch einen weiten Weg zu gehen, sagen wir es mal so.

00:24:12: Was

00:24:12: werden so ein richtig dummes Produkt?

00:24:14: Ja, ich sage Ihnen, ein richtig dummes, dummes Produkt ist ein Produkt, das zum Beispiel Batterien beinhaltet.

00:24:21: Batterien sind an sich nicht dumm.

00:24:22: Und diese Batterien in einem quasi Single-Use oder Wegwerfprodukt drinnen sind.

00:24:27: Weil das wird einmal genutzt und keiner denkt daran, diese Batterie auch hier auszubauen, rauszunehmen.

00:24:34: Und da kann ich jetzt einige Beispiele aufsehen.

00:24:37: Diese Grußkarten, die Ihnen was vorsingen.

00:24:39: Es sind die Kinderschuhe, die leuchten.

00:24:43: Jetzt habe ich sogar eine Jacke gesehen, die kann man sogar programmieren und die hat dann alle möglichen Leuchtenmuster.

00:24:49: Bis hin, und das ist eines meiner Lieblingsprodukte, die Einweg-E-Zigaretten, die einfach weggeschmissen werden.

00:24:55: Die meisten Leute denken einfach nicht daran.

00:24:58: Und jetzt kommt folgendes.

00:24:59: Es ist nicht nur Rohstoffe, die da drinnen sind, die verloren gehen, sondern das landet dann irgendwann im Restmüll drinnen.

00:25:06: Und vielleicht haben Sie das, glaube, dieses Samstag oder Sonntag im Siebzwei war ein Beitrag.

00:25:11: dass uns die Resackinganlagen abbrennen.

00:25:13: Warum?

00:25:14: Weil wir die Batterien drinnen haben.

00:25:15: Wenn ein Schredder so eine Batterie beschäftigt, dann kann es sein, dass da ein Kutschluss passiert, dass die zu brennen anfängt, dann brennt das Plastik, dass der Kunststoff, der rund herum ist, zu brennen.

00:25:25: Und wenn sie das nicht innerhalb von wenigen, wie ich sagen, Sekunden, aber Minuten löschen, dann brennen ihnen Resackinganlagen vollständig ab.

00:25:34: Und das ist nicht irgendwas, was ich so an die Wand projiziere, sondern das ist die Realität.

00:25:39: Und die Batterien im Abfall und in unseren Anlagen, das ist ein ganz, ganz schweres Problem.

00:25:46: Und das liegt auch an den dummen Produkten.

00:25:50: Eines Ihrer Spezialgebiete ist auch Future Waste.

00:25:53: Was kann man sich darunter vorstellen?

00:25:55: Ja, das ist interessant.

00:25:57: Ich habe vor fünfzehn Jahren etwa diesen Begriff Future Waste auch in der wissenschaftlichen Community eingeführt und wird heute weltweit verwendet, der Begriff.

00:26:05: Das amüsiert mich immer ein bisschen.

00:26:08: Es sind im Wesentlichen Produkte, die heute schon verkauft werden und genutzt werden, die aber erst in längerer Zukunft, erst in ein paar Jahren, zu abfall werden.

00:26:19: Und heute man eigentlich noch keine Lösung dafür hat.

00:26:23: Aber so nach dem Motto, nein, es ist erst in zehn Jahren relevant, Produkt wird aber schon verkauft.

00:26:28: Das war lange Zeit auch der Fall mit den Batterien aus den Elektroautos, die Lithium-Ionen-Batterien, die ganz großen, also nicht die kleinen, die ich vorher genannt habe.

00:26:36: Wie ich mir mein erstes Elektroauto gekauft habe, ich habe den Hersteller oder den Verkäufer ganz wahnsinnig gemacht, weil ich unbedingt wissen wollte, was dann mit der Batterie am Ende passiert.

00:26:48: Der hat dann sogar mit der Zentrale telefoniert, weil ich gesagt habe, sonst kaufe ich das Auto nicht.

00:26:52: Ich habe es trotzdem gekauft.

00:26:54: Aber damals gab es noch kein Recyclingverfahren.

00:26:57: Und das ist ein schönes Beispiel.

00:26:58: und wir haben dann auch begonnen uns mit Lithium-Ionen-Pateriere-Seiking aus der Immobilität bei so Beschäftigen.

00:27:02: Wir haben hier eine große Forschungsgruppe, die bei mir am Institut gehabt und wir haben auch eine Verfahrenentwicklung, da ist dann eine Fabrik gebaut worden, also sie sind.

00:27:10: Und das ist ein typisches Future-Waste-Problem, da können Sie dann auch noch die PV-Anlagen nehmen, da können Sie die Windräder nehmen oder vielleicht auch, ja man muss ja eigentlich nur die Frage stellen, was gibt es an neuen Produkten?

00:27:23: Und gibt es dafür schon irgendwelche Recyclingverfahren?

00:27:26: Wenn es das nicht gibt, ist es klassischer Future Waste.

00:27:29: Naja, es ist zu hoffen, dass wir bald auch für diesen Future Waste eine Lösung finden.

00:27:33: Danke, Herr Professor, dass Sie heute im Podcast

00:27:35: zu Gast waren.

00:27:36: Gerne.

00:27:37: Ja, und ich hoffe natürlich auch euch, lieben Zuhörerinnen und Zuhörern, hat dieser Podcast gefallen.

00:27:43: Anregungen oder Kritik nehmen wir sehr, sehr gerne entgegen, schickt bitte ein E-Mail an zukunft atderstandard.at.

00:27:52: und natürlich freuen wir uns auch wie immer über eine fünf Sterne Bewertung.

00:27:56: Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann könnt ihr das auch gerne über eine Spende oder ein Arvo tun.

00:28:02: Ich bin Lisa Breit und produziert hat diese Folge Christoph Neuwirt.

00:28:06: Nächste Woche gibt es dann wieder eine Folge Edition Zukunft.

00:28:10: Schön, wenn ihr auch dann wieder zuhört.

00:28:12: Bis bald!